Monthly Archives: Juli 2013

“Ice Tea Monday” – Glowing Almond Chai Tea + Ein Glas voller Sonnenschein + Give Away

Heute möchte ich den (verspäteten) Ice Tea Monday dazu nutzen, euch ein tolles Produkt aus Südafrika vorzustellen, das mir vor Kurzem geschickt wurde. Es handelt sich dabei um das “Sonnenglas“. Das ist ein großes Schraubglas mit integrierter Solarzelle, das ihr als wunderschöne Lichtquelle nutzen könnt. Ich habe es auf den Balkon gestellt und es spendet ein angenehmes Licht, und das ganz ohne künstlichen Strom. Ich habe es für die Fotos neben, bzw. hinter meinen Ice Tea gestellt und ihn so zum Leuchten gebracht. Natürlich könnt ihr das Glas auch mit allerlei Dingen füllen, und diese zum Strahlen bringen. Das rückt z.B. besonders gut geglückte Cupcakes oder Cookies auf dem Kaffee-Tisch ins richtige Licht. Das Glas voller Sonnenlicht ist, wie ich finde, eine tolle Idee, die auch noch ganz nebenbei Arbeitsplätze in Afrika schafft. Als ich das Glas zum ersten Mal benutzt habe, kam mir sofort ein Bild in den Kopf: Eine Hochzeitsparty unter einer Trauerweide, die über und über mit den Gläsern behangen ist, und in jedem Glas ist ein Zettel mit einem Wunsch für das Brautpaar enthalten – traumhaft! …. Weiter unter erfahrt ihr mehr über das Sonnenglas, und wie ihr es gewinnen bzw. günstiger bekommen könnt, aber jetzt erst mal das heutige Eistee-Rezept:

Glowing Chai Almond Tea

Zutaten:

  • 1 Beutel Chaitee
  • 4 cl Mandelsirup
  • 200 ml Eiswasser
  • Eiswürfel

 

Zubereitung:

  • Füllt den Sirup in den TEA-JAY® (oder eine Glaskanne), füllt so viele Eiswürfel ein, dass 2/3 des Gefäßes gefüllt sind und schüttet dann das Eiswasser dazu. Beim TEA-JAY® schraubt ihr dann den Brüh-Aufsatz auf, bei einer anderen Kanne nehmt ihr eine Tasse, in der ihr den Tee zubereitet. Gebt einen Beutel Chaitee in den Aufsatz/die Tasse, kocht etwas Wasser (200ml) auf, schüttet es in den Aufsatz (o.die Tasse) und lasst ihn 4 Minuten ziehn. Dreht dann das Sieb im Aufsatz gegen den Uhrzeigersinn und lasst den Tee über die Eiswürfel laufen. (Oder kippt den Tee aus der Tasse in die Glaskanne).

 

Ich hab lang versucht, den Geschmack zu definieren, und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass dieses Tee tatsächlich ein bisschen cremig schmeckt. Ja, cremig! Und das, obwohl weder Sahne noch Milch noch sonst irgendeine cremige Substanz enthalten ist. Verblüffend. Und erfrischend. Und so ein beleuchteter Eistee hat fast schon dekorativen Charakter.

Damit ihr nun noch etwas mehr über das Sonnenglas erfahrt, habe ich Stefan, der sich um den Vertrieb in Deutschland kümmert, für euch interviewt. Das Interview könnt ihr hier erstmals als pdf downloaden:

Interview mit Stefan von www.sonnenglas.net

Und nun gibt es noch ein kleines Give Away für euch: Ihr könnt nämlich zwei der Sonnengläser gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt einfach bis Donnerstag, 01.August 2013 – 15:00 Uhr einen Kommentar unter diesen Beitrag und schon seid ihr im Lostopf. NACHTRAG: Das Gewinnspiel ist zu Ende. Gewonnen haben:

  • Andrea Marquetant &
  • talie fee

Für alle, die nicht gewonnen haben, aber trotzdem so ein Glas haben möchten, gibt es einen exklusiven 3€-Gutscheincode für den Onlineshop. Klickt dazu einfach im Bestellvorgang “Gutschein einlösen” an, gebt den Code “Backbube” ein und schwupsdiwups werden 3 € abgezogen. Der Code ist ab jetzt für 2 Monate gültig.

Kleine Entschuldigung nochmals, dass das Rezept erst heute erschienen ist, aber mein PC hat gestern mal wieder rumgezickt.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

PS: Dieser Post wurde ermöglicht durch www.sonnenglas.net. Ich freue mich, das Sonnenglas vorstellen zu dürfen, da es ökologisch und auch sozial gesehen ein tolles Produkt ist, das man unterstützen sollte.

 

Post aus meiner Küche – Teil 1: “Zusammen schmeckt’s besser – Ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück” – ODER Eisparty für Fräulein Süd

Dieses Mal habe ich mich ganz besonders auf “Post aus meiner Küche” gefreut, denn das Thema lies sehr viel Freiheiten. Die Pakete sollten unter dem Motto “Zusammen schmeckt’s besser – Ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück” ihre Reise durch Deutschland und über die Grenzen hinaus antreten. Ich habe also überlegt, was dazu passen würde und habe mich für eine “Eisparty” entschieden. Ich wollte meiner Tauschpartnerin Kristin vom Blog Nord & Süd ein Paket schicken, in dem sie ganz viele Kleinigkeiten für die perfekte Eisparty finden kann. Streusel, Baisers, Brownies und natürlich Eisbecher inkl. Löffel.

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckt's besser - Eisparty

Zusammen Eis zu genießen liebe ich über alles. Und wenn man dann z.B. ein einfaches Vanille- oder Schokoeis mit verschiedenen Streuseln, Baisers oder Soßen toppen kann, dann macht es noch viel mehr Spaß. Ladet einfach mal ein paar Freunde ein, und jeder soll ein Topping mitbringen, das man auf Eis bröseln, krümeln oder gießen kann. Ihr werdet es lieben. Und eure Kinder – wenn ihr schon welche habt – genauso.

Da ein gewisses Gerät, das ich für eine Zutat des Päckchens gebraucht hätte, nicht rechtzeitig geliefert wurde, gibt es für die liebe Kristin gleich 2 Päckchen. Und heute zeige ich euch, was alles im Paket Nummero 1 drin war. (außer der Karamellsoße, die ich zwar hier auf den Fotos drauf ist, die ich nach dem Fotografieren aber in den Kühlschrank gestellt habe und dort steht sie noch immer…… die kommt dann ins nächste Paket). Einige der Rezepte stammen übrigens aus dem Buch “Eis” von Elisabeth Johansson (erschienen im AT Verlag), das gerade mein aktuelles Lieblingsbuch ist und das ich euch wärmstens ans Herz legen kann.

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckt's besser - Karibikstreusel

Fangen wir an mit den Karibikstreuseln (nach einem Rezept aus dem Buch “Eis” von Elisbeth Johannson). Dazu nehmt ihr:

  • 70 g gesalzene Cashews
  • 60 g getrocknete, ungeschwefelte Ananas
  • 50 g Kokosraspeln

Die Nüsse und die Ananas einfach kleinhacken, mit den Kokostreuseln mischen und fertig ist eine karibische Streuselmischung, die lecker auf Ananas-, Kokos- oder Schokoladeneis schmeckt.

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckt's besser - Zuckerstreusel

Die leckeren Haselnussstreusel stammen aus dem gleichen Buch (“Eis” von Elisbeth Johannson – AT Verlag). Dazu braucht ihr:

  • 80 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 65 g Haselnüsse (ganz)

Erhitzt in einem Topf das Wasser und den Zucker solange, bis ein helles Karamell entsteht. Rührt die Nüsse unter und schüttet die Masse auf eine Backblech mit Backpapier. Ihr müsst das Ganze nicht verteilen, sondern könnt es einfach so als Klumpen austrocknen lassen. Wenn alles abgekühlt ist, zerbröckelt ihr den Klumpen etwas und hackt alles im Mixer zu kleinen Streuseln. Das schmeckt besonders gut als Garnitur auf Vanilleeis mit Kürbiskernöl.

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckt's besser - Baisers

Die Minibaisers stammen wieder aus dem selben Buch (“Eis” von Elisbeth Johannson – AT Verlag – ihr seht, da gibts wunderbare Ideen und Rezepte drin). Die Grund-Baiser-Masse könnt ihr nach Belieben einfärben, entweder mit Speisefarbe oder mit 1-2 EL pürrierten, passierten Früchten.

  • 3 Eiweiß
  • 1 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • 80 g Zucker
  • 120 g Puderzucker
  • Mark einer Vanilleschote

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen, das Eiweiß mit dem Zitronensaft schaumig schlagen. Dann den Zucker langsam einrieseln lassen. Nochmal auf höherer Stufe ein paar Minuten schlagen. Den Puderzucker über den Eischnee sieben und zusammen mit dem Vanillemark mit einem Teigspatel vorsichtig unterheben. In einen Spritzbeutel füllen, 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und kleine Baiserhäubchen aufspritzen. Beide Bleche in den Ofen schieben (eines ganz unten, eines in der Mitte), dann das obere Blech 3 Minuten backen, dann die Bleche tauschen und auch das untere Blech nochmals 3 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 90 Grad zurückdrehen und beide Bleche bei leicht geöffneter Backofentür (am besten einen Holzkochlöffel in die Tür klemmen) mind. 2 Stunden trocknen lassen. (Halbstündlich die Bleche tauschen). Nach 2 Stunden testen ob die Baisers innen trocken sind, wenn nicht, nochmals länger im Ofen lassen. – Die Baisers passen besonders gut zu cremigem Sahne- oder Milcheis.

Post aus meiner Küche - Zusammen schmeckt's besser - Browniewürfel

Wie man die leckeren Browniewürfel macht, verrate ich euch noch nicht. Das Rezept dazu erscheint aber in wenigen Tagen – nur an einer etwas anderen Stelle. Verraten wird aber noch nichts. Die Karamellsoße ist zwar schon mit auf ein paar Bildern drauf, aber das Rezept gibt’s erst im Bericht über Paket Nummer 2.

Na, habt ihr nun auch Lust bekommen auf eine Eisparty? Dann schreibt mir doch einfach einen Kommentar und verratet mir, welches euer Lieblingseis ist, oder welche Zutat ihr besonders gern über euer Eis regnen lasst. Und wenn ihr dann zu eurem leckeren Eis noch etwas lesen wollt, dann holt euch doch die neue Ausgabe von  “The Simple Things” am Kiosk, und blättert ein bisschen durch, vielleicht entdeckt ihr mich ja.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

“Ice Tea Monday” – Pink Lemonade Tea – Eine ganz besondere Mischung

Pink Lemonade Tea - Titelbild

Da es letzten Montag kein Eistee-Rezept gab, habe ich heute etwas ganz besonderes für euch vorbereitet: Eine Mischung aus Hausgemachter Limonade und Eistee. Als ich nämlich am Wochenende einer Freundin von mir ein Rezept für Royal Icing geschickt habe, entdeckte ich im selben Buch die “Homemade Pink Lemonade”. Da die Bilder dazu einfach wunderbar aussahen, und ich Lust auf einen Eistee hatte, machte ich aus der Limonade kurzerhand ein Eisteerezept.

Pink Lemonade Tea - Ice Tea Monday

Pink Lemonade Tea

Zutaten:

  • 3 große Bio-Zitronen
  • 1 Tee-Beutel Zitronentee
  • 4 cl Cranberrysirup (z.b. Monin)
  • 200 ml Wasser
  • 50 g feiner Zucker
  • Eiswürfel

 

Zubereitung:

  • Den Sirup in den TEA-JAY® füllen, mit Eiswürfeln auffüllen, so dass 2/3 der Karaffe gefüllt sind. 1 Zitrone in Scheiben schneiden und ebenfalls zu den Eiswürfeln geben.
  • 2 Zitronen auspressen und 50 ml Saft abmessen. Den Saft in einem kleinen Topf mit 200 ml Wasser und 50 g Zucker mischen, aufkochen und so lang köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
  • Danach über die Eiswürfel gießen und den Tee-Aufsatz aufschrauben. Einen Beutel Zitronentee (oder 2 TL) in den Aufsatz einfüllen, das Wasser aus dem Wasserkocher eingießen und 2 Min. ziehen lassen.
  • Dann den Aufsatz gegen den Uhrzeigersinn drehen und den Tee in die Karaffe hineinlaufen lassen. Und fertig ist der Lemonade Ice Tea.

 

Pink Lemonade Tea - Lecker

Ihr könnt die Limonade natürlich auch ohne den Tee machen, dann einfach den Zitronentee weglassen. Die Limonade ist herrlich erfrischend und das perfekte Mitbringsel für jede Sommerparty. Einfach die Limonade in eine schöne Flasche mit Bügelverschluss einfüllen, einen kleinen Anhänger dran und fertig ist ein tolles Gastgeschenk.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

Aprikosen-Blaubeer-Crumble – ein fruchtiger Traum zum Frühstück

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - Titelbild

Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen ich ganz spontan Lust bekommen habe, zum Frühstück einen Crumble zu backen. Ich hatte noch leckere Aprikosen und Blaubeeren vom Markt übrig und wollte endlich mal eine der STAUB-Formen einweihen, die mir die Firma Zwilling einfach mal vor ein paar Wochen zugeschickt hat. Nachdem ich den Zufallsgenerator noch schnell die Gewinner der Goodie-Bags bestimmt ließ, legte ich los. Und weil der Crumble so lecker aussah und auch genau so schmeckte, hab ich mich kurzerhand entschieden ihn schnell zu fotografieren und einen Beitrag drüber zu schreiben (darum kommt der heute auch etwas später als sonst).

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - Nahaufnahme

Ein Crumble ist im Grunde nichts anderes als mit Streuseln überbackenes Obst. Dabei kann man eigentlich so gut wie jedes Obst nehmen. Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Rhabarber, Pfirsiche, Aprikosen oder Blaubeeren. Oder alles zusammen. Die Streusel bestehen größtenteils aus Weizenmehl, Zucker und Butter. Man kann aber auch Vollkornmehl nehmen, braunen statt weißen Zucker, und Haferflocken, gehackte Nüsse und verschiedene Gewürze zu den Streuseln dazugeben.

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - Rezeptbeschreibung

Aprikosen-Blaubeer-Crumble

Zutaten:

  • 9 Aprikosen
  • 1 Schälchen Blaubeeren
  • 80 g Vollkornmehl
  • 80 g gehackte Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 120 g brauner Zucker
  • 120 g kalte Butter, gewürfelt

 

Zubereitung:

Schritt 1: Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform fetten.

Schritt 2: Den Aprikosen und den Blaubeeren verschafft ihr bei den sommerlichen Temperaturen erst mal etwas Abkühlung, indem ihr sie mit kaltem, klarem Wasser abduscht. Dabei werden sie ganz nebenbei auch schön sauber. Die Aprikosen dürft ihr dann halbieren und entkernen und mit der flachen Seite nach unten in die Auflaufform legen. Lasst dann die Blaubeeren über die Aprikosen regnen und erfreut euch an einem wunderbaren Farbenspiel.

Schritt 3: Gebt das Mehl, den Zucker, die Mandeln, den Zimt und die Butter in eine Schüssel und verknetet alles mit den Händen zu einer schönen Streuselmasse. Die Masse wird nich wie sonst in trockene Streusel zerfallen sondern sich eher etwas feucht, mit leichten Tendenzen zur Matschigkeit, anfühlen. Das ist aber nicht schlimm. Zerrupft die Streuselmasse einfach ein bisschen und bedeckt damit das Obst. Es muss keine geschlossene Decke sein, es dürfen hier und da ruhig ein paar Früchte herausschauen.

Schritt 4: Stellt den Crumble in den Ofen und lasst ihn eine halbe Stunde backen. Die Früchte, die ihr vorher kühl abgebraust habt, werden nun anfangen unter den Streuseln vor sich hin zu brutzeln und der austretende Saft wird blubbern und brodeln. Wenn die Streusel schön braun sind (das kann je nach Ofen auch länger oder kürzer als 30 Minuten dauern) nehmt ihr den Crumble aus dem Ofen und serviert ihn noch warm euren Gästen oder euch selbst.

Aprikosen-Blaubeer-Crumble - yummie

Die Kombination aus Blaubeeren und Aprikosen ist ein Traum. Probiert aber auch mal Erdbeer-Rhabarber-Crumble oder Apfel-Zimt-Birnen-Crumble. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Crumble ist wirklich unglaublich schnell zubereitet und könnte schon fast in die Kategorie “Mittwochs-Quickie” aufgenommen werden. Ihr könnt mit wenig Aufwand ein leckeres, warmes, duftendes Dessert zubereiten und so ganz einfach Obst, das ihr übrig habt, verarbeiten.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

PS: Vielen Dank an die Firma Zwilling für die vielen tollen Formen, die ich einfach so von euch bekommen habe. Ich hab mich sofort verliebt.

Spa(t)ziergang durch Ulm – Das erste Ulmer Bloggertreffen – Sonne, gute Laune und ganz viel Spaß & ein kleines GIVE AWAY

Man(n) kann ganz schön aufgeregt sein, wenn man ein Bloggertreffen plant. Man denkt über alles nach: “Bekommen wir genug Goodies zusammen?” – “Wird das Wetter gut?” – “Klappt alles so, wie man es sich vorgestellt hat?”. Tausend Ideen und Gedanken schießen einem durch den Kopf. Und wenn man das ganze dann auch noch zu dritt plant, kommen die Ideen von allen zusammen und man muss gut sortieren. Das haben Ines, Nancy und ich anscheinend ganz gut hinbekommen, denn am vergangenen Wochenende war es soweit – das 1.Ulmer Bloggertreffen fand statt – und die Reaktionen waren durch die Bank positiv. Aber fangen wir von vorne an.

Begonnen hatte das Treffen offiziell am Freitag mit einem Abendessen im Bio-Restaurant KohlRabi. Da sich viele nur für Samstag angemeldet hatten, genossen wir unser Dinner in kleiner Runde zu sechst. Wir ließen uns Bruschetta, Gemüsepfanne mit Kokosmilch-Cashew-Soße und Melonensüppchen mit Kürbiskernen schmecken und schnackten und lachten zusammen. Das Lokal schließt eigentlich um 22 Uhr, doch der nette Kellner schloss einfach die Tür von innen zu und so wurde aus uns eine geschlossene Gesellschaft, und wir durften noch lange sitzen bleiben.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter. Um 10 war Treffpunkt auf dem Ulmer Wochenmarkt, direkt vor dem Ulmer Münster. Eine fröhliche, kreischende, lachende und aufgeregte Horde Blogger, alle mit Kameras bewaffnet, zog die Blicke der Leute auf sich. 26 Teilnehmer waren es inklusive uns drei Organisatoren. Viele kannte ich schon und freute mich auf ein Wiedersehen (ganz besonders auf Nicole, die extra aus Braunschweig angereist war, inklusive Schlumpf), viele lernte ich an diesem Tag erst kennen. Und das waren die Teilnehmer:

 

Alle waren pünktlich da, also konnte es dann auch schon losgehen. Da wir einen kleinen Fußmarsch durch Ulms schönste Gässchen geplant hatten, wollten wir der ganzen Horde natürlich ein bisschen Marschverpflegung organisieren. Und die bekamen wir gesponsert von 2 coolen Locations: Erster Stopp – bei der trendigsten Smoothiebar der Stadt – fruchtrausch: Dort bekam jeder einen kleinen Gratis-Smoothie. Zur Wahl standen der exotische “Tropensturm” mit Ananas, Melone, Banane, Orange und Weintrauben oder der leckere Smoothie “Meerjungfrau”. Die Mädels vom fruchtrausch waren glaube ich ziemlich amüsiert über diesen lauten, riesigen Haufen knipsender Blogger, aber sie verzauberten alle mit ihrem Lächeln. Vielen Dank an das ganze fruchtrausch-Team für diesen herzlichen Empfang:

Zweiter Stopp: BestForm fitnessFastfood - ja richtig gelesen. Fitnessfastfood. Dort durften wir uns einen leckeren Joghurt mit Früchten abholen, ebenfalls gratis. Wir möchten uns natürlich ganz herzlich bei Benedikt Pilsl bedanken, der Nancy und mich damals einfach ganz spontan zugesagt hat, als wir zufällig am Laden vorbeiliefen und mal schnell gefragt haben, ob sie uns nicht mit was Leckerem unterstützen möchten. Großes Dankeschön natürlich auch ans ganze Team. Wer also gerne Fastfood isst, und sich dabei keine Sorgen um die Kalorien machen möchte, der sollte bei BestForm fitnessFastfood vorbeischauen.

Dann ging der erste Teil unserer 2-teiligen Tour durch Ulm los. Ich nenn ihn jetzt mal den “Shopping-Teil”.  Erster Halt war im zauberhaften Laden “Traumstücke“. Dort findet man neben Mode und Schuhen auch viele kleine Accessoires für Haus und Küche.

Weiter ging’s in den Interior-Design Laden Wohnsinn. Stefan Kast hat schon einigen Locations in Ulm mit seinen geschmackvollen Lampen & Möbeln und seinem absoluten Gespür für ein fantastisches Ambiente ein einzigartiges Flair verliehen. Und auch in seinem kleinen Laden würde man am liebsten sagen: “Morgen schicke ich dann meinen LKW vorbei und sie packen mir dann bitte alles ein!” Aber dazu fehlt mir leider das Schloss mit den 4 Meter hohen Decken und den 15 Schlafzimmern. *hihi*

Weiter ging es durch Bock-, Rad- & Hahnengasse. Diese kleinen Gassen abseits der touristischen Routen sind wirklich einen Besuch wert. Dort gibt es viele kleine Fachwerkhäuser, alles blüht und irgendwie scheint dort die Zeit still zu stehn. Obwohl man sich mitten in der Innenstadt befindet, ist es dort unglaublich ruhig und gemütlich. Und mittendrin findet ihr einen kleinen Secondhand-Laden für hochwertigere Mode – allerdings nur für Frauen.

Dann spa(t)zierten wir weiter zum Seelengraben, wo einer von vielen Brunnen Ulms steht – Ulm hat übrigens einige Brunnen. Mathias vom Ulmer Spickzettel gab uns eine kleine Kostprobe seines enormen Wissens über die Stadt. Dann liefen wir durch die Heimstraße – eine der schönsten Straßen Ulms mit alten Stadtvillen; dort ist es so ruhig, dass man fast meinen könnte, man wäre auf dem Land.

Wer in Ulm ist darf auf keinen Fall die kleinen Häuschen auf der Stadtmauer am Seelen- und Frauengraben verpassen. Die kleinen Soldatenhäuschen sind einfach traumhaft, und würde eines davon frei werden, dann würde ich es sofort kaufen. Man muss sich dann nur bewusst sein, dass täglich hunderte Touristen vor der Haustier hin- und herlaufen. Oder Blogger. *hihi*.

Dann musste ich mich leider kurz von dem bunten Haufen verabschieden, denn es stand eine Theaterprobe an. Was in den Stunden passierte, in denen ich nicht da war, erfahrt ihr mit Sicherheit bald auf den anderen Blogs. Aber eins weiß ich sicher: Mittagessen gabs bei Damn Burger, dem geilsten Burgerladen der Stadt. Ich habe in meinem Leben noch nie einen besseren Burger gegessen als dort. Die Pommes sind genau wie die Burger hausgemacht und schmecken einfach fantastisch. Wer in Ulm ist und Bock auf Burger hat MUSS da hin.

(Fotos von Damn Burger liefere ich noch nach)

Und wie ich gesehen habe, hatten auch viele Blogger nach meiner Rückkehr eine Tüte vom Chocolat in der Hand. Mein Lieblingsschokoladenladen war natürlich ebenfalls als “Place to be” geplant und ich bin mir sicher, dass viele ihn nun genau so lieben wie ich. Zum Glück habe ich noch ein Foto von meinem Beitrag über das Chocolat, darum gibts auch jetzt eins, obwohl ich an dem Tag nicht da war. *hihi*

Da meine Probe relativ schnell zu Ende war stieß ich dann im Fischerviertel wieder zu den Mädels und Jungs (23 Mädels und 3 Jungs) und wir schauten uns die tolle, farbenfrohe und perfekt erhaltene Altstadt Ulms an. Es gibt viele schöne Städte mit schönen Altstädten, aber Ulms Fischerviertel zählt für mich wirklich, zu den schönsten. Ob es das “Schiefe Haus“, die kleinen Flüsschen, die wunderschöne Trauerweide an der Brücke oder die Cafes direkt am Wasser sind – man fühlt sich dort einfach wohl und geborgen.

Das ist generell das, was ich an Ulm so schätze. Man findet dort viele ruhige Orte zum Verweilen, Enstpannen und Genießen. Es gibt hunderte Restaurants in Ulm, von denen wirklich nahezu alle feines, hochwertiges Essen anbieten. Und in Ulm ist die Kombination von alter und neuer Architektur meiner Meinung nach perfekt gelungen. Ich liebe Ulm einfach und ich glaube, die ganzen Teilnehmer haben diese Liebe zu unserer Stadt auch bei uns allen dreien gespürt.

Da wir schon ziemlich lange zu Fuß unterwegs waren, setzten wir uns ins Cafe Tröglen am Münsterplatz und genossen einen Kaffee mit Blick auf den höchsten Kirchturm der Welt. Dann stöberten ein paar von uns im Ulmer Traditionskaufhaus ABT herum, denn dort bekommt man alles, was das Bloggerherz erfreut: Backzubehör wie z.B. Candy Melts, Cake Pop-Sticks oder Muffinförmchen, die kunterbunten Produkte von RICE, jede Menge KitchenAid-Maschinen und die sämtliche Auswahl an Geschirr aller namhaften Firmen. ABT hat ein sehr gutes Gespür für aktuelle Trends und ist DER Laden für alle Designliebhaber.

Und schließlich schlenderten wir alle zusammen zu unserem letzten Spot des Tages – dem Café Animo in der Syrlinstraße. Das besondere an diesem kleinen Café ist, dass sich in eben diesem auch ein Teil der Porzellanmanufaktur Eiden befindet. Dort werden die wunderschöne Lampen aus feinstem Porzellan hergestellt. (Darüber werde ich demnächst noch ausführlicher berichten). Und auch das Porzellangeschirr von Eiden kann man dort erwerben (das gibt es aber in noch größerer Auswahl im zweiten Laden in der Sterngasse 6). Die kleinen Vintage-Tische im Cafe waren schon gedeckt als wir ankamen, und die leckeren Käsespätzle, die wir später dort genießen durften, sind schon allein ein Grund dort hin zu gehn. Vom tollen Ambiente mal ganz abgesehn. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und extra für uns lies das Team vom Animo den Laden länger auf. Ein herzliches Dankeschön.

Nachdem alle glücklich und satt waren, kam der Teil des Tages, auf den sich Nancy, Ines und ich am meisten gefreut hatten: Das Verteilen der Goodiebags. Und als dann die erste prall gefüllte Tasche an die erste Bloggerin überreicht wurde, ging ein *WOOOOOOW* durch den Raum. Dass wir so ein tolles, üppig gefülltes Goodie-Bag überreichen konnten, hatte sogar uns drei überrascht. Kaffee, Seife, Schlüsselanhänger, Aufkleber, Magazine, Muffinförmchen, Buttons, Kekse und vieles mehr ging an 23 glückliche neue Besitzer. Und das war alles im Goodie-Bag:

 

An dieser Stelle ein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz riesengroßes, megamäßiges DANKESCHÖN an alle Sponsoren, die uns ihre Goodies zur Verfügung gestellt und teilweise extra angefertigt haben. VIELEN VIELEN DANK!!!!

Ja und dann war das Treffen für die meisten auch schon vorbei. Ein wunderschöner, sonniger und fröhlicher Tag ging zu Ende. Wir schauten in glückliche Gesichter und das ist doch das schönste Kompliment, dass wir kriegen konnten.

Ich ließ den Abend noch mit Ines, Nicole und Nadine bei einem der besten Cocktails der Stadt ausklingen. Wer einen absoluten Geheimtipp haben will, was Cocktails angeht, der sollte wie wir in die Blaupause gehn und den “Basil Smash” bestellen, einen Cocktail mit Zitrone, Gin und Basilikum. Der steht zwar nicht auf der Karte, aber nun wisst ihr, dass es den dort gibt. Und er schmeckt bombastisch.

Ja und nachdem auch dieser Abend vergangen war, trafen sich 4 von uns am Sonntag morgen noch zum Frühstück im Café Naschkatze in Neu-Ulm. Diesem kleinen Vintage-Café gebe ich das Prädikat “Besonders wertvoll” – Wer kleine, schnucklige Cafés im Berliner Look liebt, der sollte dort auf jeden Fall hin und eins der leckeren Frühstücksangebote genießen oder einen der selbst gebackenen Kuchen kosten. Es lohnt sich. Dort trifft man auch immer wieder besondere Menschen, die aus der Masse herausstechen und man munkelt, dass sich auch Blogger dort ab und zu aufhalten *hihi*

Das Treffen war ein voller Erfolg, und ich möchte mich nun bei meinen beiden Co-Organisatorinnen bedanken: Ines und Nancy. Ich habe mich wirklich gefreut, mit euch das Treffen zu organisieren, zu planen, zu brainstormen, zu connecten und zu lachen. Es hat unglaublich Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder tun. Wie wär’s mit einem Winter-Treffen? Vielen Dank für eure Mühen, eure Energie und eure Leidenschaft. Ich glaube, wir haben unsere Stadt würdig präsentiert. Danke!

Ein RIESENGROßES DANKESCHÖN auch an alle Sponsoren, an alle Goodie-Geber, an alle Restaurants und Bars, die uns unterstützt haben, an alle Ladenbesitzer, die die Bloggerflut über sich ergehen ließen und natürlich auch an alle Bloggerinnen & Blogger, die nach Ulm gekommen sind um mit uns unsere Stadt zu erobern.

Und zu guter Letzt gibt es noch etwas zu gewinnen. Da einige Blogger kurzfristig abgesagt hatten, gibt es noch 6 Goodie-Bags, die wir nun gern an euch verlosen möchten. Zwei könnt ihr bei mir abstauen, zwei bei Ines und 2 bei Nancy. Was ihr dafür tun müsst: Hinterlasst bis Samstag, 20.07.2013 – 20:00 Uhr einen Kommentar unter dem Beitrag und vielleicht ist dann schon bald ein prall gefülltes Täschchen auf dem Weg zu euch (aus Fairnessgründen dürfen alle Teilnehmer des Bloggertreffens nicht am Gewinnspiel teilnehmen – ich denk das ist ok, oder?)

May the whisk be with you,

Euer Backbube