Monthly Archives: Juni 2013

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Herzhaft finnisch – Karelische Piroggen mit salziger Milchreisfüllung

Es ist mal wieder Zeit für etwas Salziges. Könnt ihr euch noch an den Beitrag über das Styled Wedding Shooting mit Katja erinnern? Ich durfte das Set mit Zimtschnecken und Karelischen Piroggen ausstatten. Und heute möchte ich euch das Rezept für die kleinen Roggenmehlküchlein mit salzigem Milchreis verraten. Ich dachte eigentlich, dass es sich um ein schwedisches Rezept handelt, aber ich habe mich von einer finnischen Freundin eines besseren belehren lassen. Die Karelischen Piroggen (auf finnisch “Karjalanpiirakka” genannt) stammen nämlich ursprünglich aus Finnisch Karelien. Also finnisch! Fin(d) isch gut!!

Karelische Piroggen

Zutaten (Teig):

  • 250 g Roggenmehl
  • 1 TL Meersalz
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 125 g Butter, ungesalzen & zerlassen
  • 200 ml Wasser

 

Zutaten (Füllung:)

  • 150 g Milchreis
  • 750 ml Milch
  • 1 TL Meersalz
  • 250 ml Wasser

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Füllung wird zuerst vorbereitet. Heizt dem Wasser ordentlich ein, bis es vor Freude kocht, gebt dann den Reis dazu und lasst ihn 5-10 Minuten köcheln. Gießt die Milch, die einsam am Herdrand warten musste, mit dazu und lasst das Ganze 40 Minuten bei schwacher Hitze brodeln. Der Reis sollte gar nicht mehr hart sein sondern gar….und richtig schön klebrig. Dann versalzt ihr ihm ordentlich die Stimmung (Salz dazu geben) und serviert ihn eiskalt ab (auskühlen lassen).

Schritt 2: Der Backofen sollte nun erstmal auf Betriebstemperatur gebracht werden, und zwar auf 220 Grad.

Schritt 3: Nun kommt der Teig dran. Das Roggenmehl hat sich wohl in das Salz verliebt und darum sollte man die beiden auch zusammenführen. Da es eine tragische Liebe ist ertränkt ihr die beiden in 1 EL Öl und 200 ml Wasser und verknetet sie mit all eurer Leidenschaft zu einem Teig. Bettet den Teig auf ein hauchdünnes Kissen aus Mehl und formt daraus eine lange Rolle, teilt sie in 20 gleich große Teile und lasst sie so lang über die Arbeitsplatte rollen, bis ihr 20 kleine Teigkugeln habt. Diese Kugeln werden nun vom Nudelholz ziemlich geplättet (10 cm Durchmesser sollte jeder Kreis danach haben).

Schritt 4: In die Mitte von jedem Teigkreis gebt ihr nun 2 EL Milchreis. Stellt euch vor, es läge ein kleines Milchreisei vor euch, das ihr nun in ein Nest betten sollt. Ihr klappt also die Ränder des Teiges nach oben und drückt immer ein Stück Teig zwischen Daumen und Zeigefinger zusammen. Einmal rundherum. Das macht ihr mit allen 20 Kreisen. Nun habt ihr 20 kleine “Milchreisnester”.

Schritt 5: Gebt die zerlassene Butter in eine kleine Schale, legt ein Milchreisnest auf einen Holzkochlöffel und taucht das “Nest” in die Butter, bis zum oberen Rand des Teiges. (Es darf ruhig etwas Butter auf den Milchreis laufen) Nehmt es wieder heraus, lasst es etwas abtropfen und setzt es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das macht ihr mit allen 20 Piroggen. Nun brütet ihr die Milchreiseier in ihren Nestern ca. 20 Minuten im Ofen aus, bis sie vor Glück goldgelb anlaufen.

Die Karelischen Piroggen schmecken am besten frisch gebacken, nachdem sie abgekühlt sind. Denn dann sind sie richtig schön knusprig. Traditionell isst man sie mit einem Butter-Ei-Dip. Dazu vermischt ihr 1 kleingehacktes, hartgekochtes Ei mit 40 g weicher Butter und 1 Prise Salz. Aber ihr könnt den Dip auch weglassen und sie einfach pur und knusprig wie sie sind genießen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

 

 

 

“Backbubes Favourites” – Holzmanufaktur klotzaufklotz.de – Design, das mein Herz erfreut.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man bloß keine Beziehung mit einem Designer anfangen sollte, da er Lebensmittel nach dem Style-Faktor der Verpackung kauft. Dann sollte wohl auch niemand mit mir eine Beziehung anfangen, denn ich bin zwar kein Designer, aber bei mir ist es genau so. Wenn mir eine Verpackung besonders gut gefällt, dann kauf ich das Produkt nur deshalb; ohne zu wissen, ob der Inhalt schmeckt. Ich liebe gutes Produktdesign! Und zwar wirklich. Ich mag es einfach, wenn sich die Menschen hinter dem Produkt auch Gedanken darüber machen, wie das Styling wohl beim Kunden am besten ankommt. Ein gutes Design wertet ein Produkt auf. Ich mag Design aber nicht nur bei Lebensmitteln, sondern in allen Bereichen des Lebens: Bei Lebensmitteln punktet bei mir sowohl auffälliges als auch schnörkelloses Design, wenn es aber z.B. um Möbel geht, dann sollten diese so schlicht, so geradlinig und so einfach wie möglich sein. Bei der Einrichtung ist meine Devise: “less is more”. Und in der Küche ist das genau so. Durch das Design stechen viele Produkte einfach aus der Masse heraus und in meiner neuen Kategorie “Backbubes Favourites” möchte ich euch künftig all das vorstellen, was mich design-technisch jubeln lässt.

Und beginnen möchte ich mit einem sehr schönen Produkt der Holzmanufaktur klotzaufklotz.de. Ich kenn die tolle, kleine Manufaktur seit der BLOGST Konferenz 2012 in Hamburg, denn dort konnte man einige Produkte von ihnen bei einer Verlosung gewinnen. Seither stehen viele ihrer Kreationen auch auf meiner Wunschliste bei dawanda (ganz unten gibt’s den Link dazu). Neben magnetischen Messerblöcken, coolen Ipad-Ständern & Eierbechern haben die beiden nun ein neues Produkt im Shop. Sie haben sich nämlich mit dem ebenso tollen Gewürzanbieter Pfeffersack & Söhne zusammengetan (Lest doch mal Jeannys Bericht über die tollen Gewürze) und ein wirklich schönes Gewürzregal kreiert.

Mir gefällt die Schlichtheit und die edle Optik. Ich mag es, wie hier mit wenig Schnörkeln ein einzigartiges Stück geschaffen wurde. Holz ist sowieso ein Material, das ich sehr gerne betrachte und anfasse. Die Maserung ist bei jedem Holz anders und so wird automatisch aus jedem Regal ein Unikat. Die Regale gibt’s natürlich in unterschiedlichen Größen und Holzarten. Und bei den Gewürzen kann man auch entscheiden, zwischen weißen oder schwarzen Töpfchen.

Da ich euch aber nicht nur das Regal vorstellen möchte, sondern auch die Macher von klotzaufklotz.de, habe ich einfach mal einen der beiden für euch ausgequetscht: Tim, du bist dran!

Backbube: Hallo Tim. Stell doch mal kurz das Unternehmen klotzaufklotz.de für all diejenigen vor, die euch noch nicht kennen.

Tim: klotzaufklotz.de ist eine kleine Manufaktur für Holzprodukte und wird von Mathias und mir geführt. Dabei baut und entwickelt Mathias, als gelernter Schreiner, alle Produkte selbst. Ich versuche mich dann daran, sie möglichst schön und anständig in unserem Onlineshop zu präsentieren (ich hoffe das gelingt mir ;-))

Backbube: Ihr habt in Zusammenarbeit mit Pfeffersack & Söhne eine passende Gewürzregalserie für deren Gewürze entwickelt. Wer kam auf die Idee für diese Zusammenarbeit?

Tim: Wir hatten früher schon eine einfache Gewürzregalserie – wollten uns hier aber weiterentwickeln und ein noch besseres Produkt anbieten. Aus diesem Grund hat sich Mathias mehr und mehr mit dem Thema beschäftigt und ist durch Zufall auf Pfeffersack & Söhne gestoßen. Er hat Kontakt aufgenommen und dann haben wir realtiv schnell gemerkt, dass die Kooperation echt gut passen könnte.

Backbube: Euer Gewürzregal passt mit seinem geradlinigen und schlichten Design perfekt zu den eleganten Gewürzdosen von Pfeffersack & Söhne. Mich interessiert besonders der Prozess von der Ideenfindung bis zum Endprodukt. Stand für euch von Anfang an fest, wie das fertige Regal aussehen soll, oder gab es auch Entwürfe, die ihr wieder verworfen habt?

Tim: Eine grobe Vorstellung hatte Mathias bereits am Anfang – in diesem Fall lag es einfach sehr nahe, das Design des Gewürzregals mit seinen Einfräsungen an das der Gewürzdosen anzupassen. Aber natürlich braucht es trotzdem einige Prototypen und Entwicklungszeit bis dann wirklich ein Produkt zum Vorschein kommt, mit dem wir auch alle zufrieden sind.

Backbube: Wie lange dauert es, bis aus einem Stück Holz ein fertiges Gewürzregal geworden ist?

Tim: Das Aussuchen des Holzes, Hobeln, Zuschneiden, Fräsen, Schleifen und Ölen – alle Arbeitsschritte geschehen in Handarbeit – das dauert wirklich lange und erfordert viel Fleiß und vor allem Können. Wie lange die Fertigung eines einzelnen Regals dauert, haben wir noch nicht ausgerechnet. Aber es fließt schon ein bisschen Wasser die Altmühl (Für alle nicht-Franken: Ein Fluss, der durch Eichstätt fließt – wirklich super schön und ein Ausflugsziel wert) runter ;-)

Backbube: Die Regale gibt es in den Holzarten “Eiche” und “Nussbaum”. Fertigt ihr sie auch auf Anfrage in anderen Holzarten an?

Tim: Aber selbstverständlich. Wer in seiner Küche anderes Holz verarbeitet hat, oder wem eine andere Holzart mehr zuspricht, der kann uns einfach anschreiben. Wir werden unser Bestmöglichstes tun, den jeweiligen Wunsch  zu erfüllen. Da wir jedoch nur Gewürzregale aus Nussbaum und Eiche auf Lager haben, muss mit einer längeren Lieferzeit gerechnet werden.

Backbube: Holz ist durch seine einzigartige Struktur und Maserung ein toller Werkstoff, der beständig, modern und gleichzeitig zeitlos ist. Das perfekte Material für Möbel und Einrichtungsgegenstände. Nach welchen Kriterien wählt ihr die Hölzer aus, die ihr für die Regale und eure anderen Produkte verwendet?

Tim: Wenn nicht gerade Material aus den heimischen mittelfränkischen Wäldern unserer Eltern zur Hand ist, dann verwenden wir ausschließlich Holz, welches mit dem FSC-Siegel deklariert ist. Dieses garantiert uns, dass das Holz aus Wäldern stammt, die sozialförderlich, umweltfreundlich und ökonomisch tragfähig bewirtschaftet sind. Damit versuchen wir unseren Teil zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft beizutragen.

Backbube: Ich freue mich, dass mit dieser Kooperation gleich 2 tolle Produkte, die in Deutschland hergestellt werden, vereint wurden. Aktuell merkt man wieder ein großes Interesse an Produkten -Made in Germany-. Woran liegt das eurer Meinung nach?

Tim: Wir glauben, dass die Menschen wieder wissen möchten, woher ihre Produkte stammen und letztendlich auch Ihren Konsum wieder nachhaltiger ausrichten – lieber ein tolles Produkt kaufen als fünf beim Supermarkt um die Ecke. Was uns hier zugute kommt ist, dass man heutzutage mit Hilfe des Internets dezentral mit relativ einfachen Mitteln kaufen und auch anbieten kann. So ist es als Konsument wieder möglich, auch bei kleineren Läden zu stöbern und letztendlich auch aus einer größeren Produktvielfalt zu wählen – da möchten wir natürlich unseren Teil dazu beitragen.

Backbube: Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Kooperation mit Pfeffersack & Söhne, und bin schon gespannt darauf, was als nächstes kommt. Vielen Dank, dass ihr meine Fragen beantwortet habt und mir und meinen Lesern einen kleinen Einblick in die Entstehung eures wirklich tollen Produkts gegeben habt. May the whisk be with you, bzw. in eurem Fall “Möge der Hobel mit euch sein” *gg*

Tim: Markus – besten Dank für Deine Mühen! Gerne wieder!

Ich find die Einstellung der beiden wirklich klasse. Ihr umweltfreundliches und ökonomisches Denken macht das Regal für mich noch interessanter…..genauer gesagt MUSS ich es unbedingt haben. Und dann habe ich auch endlich einen Grund, noch mehr Gewürze bei Pfeffersack & Söhne zu shoppen. Ich hoffe, ich konnte euch für dieses tolle kleine Unternehmen begeistern und wenn ihr noch mehr sehen wollt, schaut einfach auf ihrer Homepage nach oder klickt euch durch meine Dawanda-Lieblingsstücke (da findet ihr einige Produkte von klotzaufklotz.de und bekommt einen Eindruck, auf was ich noch so stehe).

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

 

“Ice Tea Monday” – Das Geheimnis des “Mystic Ice Tea” oder “How to win a TEA-JAY®”

Vor ein paar Monaten trat jemand in mein Blogger-Leben, der mich völlig fasziniert hat, der meine Leidenschaft für Eistee entfachte und der mich seither nicht mehr loslässt. Sein Name: TEA-JAY® . Eigentlich sollte ich nur ein einziges Rezept zur Vorstellung dieses tollen Gerätes entwickeln. Doch ich verliebte mich in den TEA-JAY® und so entstand aus dieser Liebe ein kleines Baby namens “Ice Tea Monday”. Das war und ist mein Baby, und ich bin froh, dass ich es zur Welt gebracht habe. Denn nicht nur mir und euch gefällt der “Ice Tea Monday”, sondern auch den Erfindern des TEA-JAY®’s.

TEA JAY Verlosung

Der “Ice Tea Monday” wäre niemals entstanden ohne den TEA-JAY® . Und immer wieder hab ich in euren Kommentaren gelesen, dass ihr mit dem Gedanken spielt, euch einen zuzulegen, aber für viele war der Preis ein Hinderniss. Umso mehr freut es mich, dass mir blomus gleich 2 der tollen Eisteemaker zugeschickt hat, und ihr sie nun gewinnen könnt. Ja, richtig gelesen. Ich darf 2 TEA-JAY®’s verlosen.

Doch um einen der beiden Eistee-Maker zu gewinnen müsst ihr das Geheimnis des “Mystic Ice Tea’s” knacken. Ihr werdet gleich das Rezept zum “Mystic Ice Tea” sehen, doch 3 Zutaten fehlen – die Mystery Zutaten. Und genau die müsst ihr erraten. Lest euch die Zubereitung gut durch und schaut euch die Bilder genau an. Vielleicht erkennt ihr Zutat 1 & 2. Nummero 3 wird da schon schwieriger. Ich verrate nur so viel. Mystery Zutat 3 ist nicht flüssig und nicht in Pulverform. Doch nun erstmal das Rezept:

TEA JAY Verlosung

Mystic Ice Tea

Zutaten:

  • Eiswürfel
  • 8 cl Mangosirup,
  • 200 ml Eiswasser
  • 2 TL Samova Orange Safari Tee
  • Mystery Zutat 1
  • Mystery Zutat 2
  • Mystery Zutat 3

 

Zubereitung:

  • Saft von Mystery Zutat 1 auspressen und in ein hohes Gefäß geben. 20 Blätter von Mystery Zutat 2 hinzufügen. 1 EL geriebene Mystery Zutat 3 dazugeben und alles mit einem Pürierstab pürieren.
  • Sirup und Mischung aus Mystery Zutat 1, 2 & 3, in den TEA-JAY® füllen. Eiswürfel dazu, Eiswasser obendrauf. Tee-Aufsatz aufschrauben und den Tee darin aufbrühen. Umdrehen und den heißen Tee durch die Eiswürfel laufen lassen. Kurz umrühren, fertig.

 

TEA JAY Verlosung

(Ich wünsche euch viel Spaß beim Raten. Wenn ihr denkt, dass ihr die 3 Zutaten erraten habt, dann schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag und verratet mir, welche Zutaten es eurer Meinung nach sind. Die beiden ersten, die die Zutaten richtig erraten haben, gewinnen jeweils 1 TEA-JAY®. Viel Glück. Ihr habt solange Zeit, bis die Zutaten erraten wurden. Viel Spaß beim Knobeln.) Nachtrag: Die Gewinner stehen bereits nach wenigen Minuten fest: Patrick & Mirella haben gleich als erste die Zutaten richtig erraten und dürfen sich nun über jeweils 1 TEA-JAY® freuen. Die gesuchten Zutaten waren: Orangensaft, Minze und Ingwer.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

PS: Vielen Dank an blomus! Ohne euch wäre das Gewinnspiel niemals möglich gewesen. Ich freue mich, dass ihr euch so darüber freut, dass ich mich so über den TEA-JAY® freue. *hihi*