Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung Teil 1 – Schleckmuscheln

Es ist mal wieder soweit. Post aus meiner Küche geht in eine neue Runde, bzw. ging, denn das erste Paket an meinen Tauschpartner ist schon abgeschickt. Ja ihr habt richtig gelesen, das erste Paket. Ich werd nämlich noch ein zweites wegschicken, allerdings fehlt mir dazu noch eine entscheidende Zutat, die erst noch geliefert wird. Aber Teil eins ist bereits angekommen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es kam sehr gut an bei meinem Tauschpartner, der diesmal zum ersten Mal männlich war. Und als ich gelesen hatte, wer mein Tauschpartner sein wird, stand mir erst mal kurz der Mund offen. Fabio von der Tarterie St.Pauli. Ich habe bisher nur das beste von ihm gehört, Claretti & Co. schwärmen alle von ihm. Darum war ich natürlich hoch motiviert und habe mir lange den Kopf zerbrochen, was ich wohl zaubern würde. Und ich habe mich für die 4 Highlights meiner Kindheit entschieden: Schleckmuscheln, Scheiterhaufen und . . . . . . . . .  (ja was waren denn die beiden anderen Dinge? Das wird erst verraten, wenn das zweite Paket bei Fabio in Hamburg angekommen ist). Heute möchte ich euch die Schleckmuscheln vorstellen.

Wer kennt sie nicht, die kleinen Plastikmuscheln, die mit Bonbonmasse gefüllt sind, die einfach nur herrlich süß schmeckt!? Als Kind habe ich diese Muscheln geliebt, und das aus einem ganz besonderen Grund: Der Backbube war früher einmal ein Eiskunstlaufbube. Ja richtig gelesen…. im zarten Alter von 7 habe ich mit dem Eiskunstlaufen angefangen (vielleicht finde ich ja noch ein Foto) und das bis 2001 durchgehalten, dann musste ich es leider wegen meiner Schauspielausbildung aufgeben. Doch was hat das mit den Muscheln zu tun? Nun, ich konnte vom Eislaufen nicht genug kriegen und ging zusätzlich zum Training unter der Woche auch noch jeden Sonntag mit meinen Eltern in die Eislaufanlage. Dort gab es einen kleinen Kiosk und dort konnte man die Schleckmuscheln bekommen. Und soweit ich mich erinnern kann, hab ich mir jedesmal eine von meinem Taschengeld gekauft und genüsslich ausgeschleckt. Und nun habe ich diese Erinnerung wieder herausgekramt und meine ersten eigenen Schleckmuscheln gemacht.

Schleckmuscheln

Zutaten:

  • 1 Tüte Fruchtbonbons (ihr braucht natürlich nicht alle)
  • Muschelschalen (entweder Jaboksmuschelschalen vom Fischhändler, oder gesammelte Muscheln vom Strand)

 

Zubereitung:

Schritt 1: Die Muscheln gründlich reinigen. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Schritt 2: Die Muscheln auf das Backblech legen. Bonbons auspacken und in die Muschelschalen geben, in kleine Muscheln nur ein Bonbon, in größere Schalen ruhig ein paar mehr Bonbons. In den Backofen schieben und die Bonbons 10 Minuten lang langsam schmelzen lassen. Aber Vorsicht, jeder Ofen heizt anders, es kann also sein, dass die Bonbons schneller oder langsamer schmelzen. Sobald sie geschmolzen sind und sich eine glatte Fläche gebildet hat, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen einzeln in Zellophantütchen verpacken und verschenken. Oder selbst genießen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Die grauen “Living”-Tabletts wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zalando Home. Aber wie sagte Claretti so schön: verliebt hab ich mich selbst. Danke auch an Serendipity – Made with Love für die tollen gestrickten Topflappen. Die weißen Pappbecher mit Deckel & das Tape wurden zur Verfügung gestellt von Small Treasures. Die Logoaufkleber sind von Casa di Falcone.

18 comments on “Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung Teil 1 – Schleckmuscheln

  1. Haha, als ich Schleckmuscheln gelesen habe musste ich auch an DIE Eislaufanlage denken. :-D Das ein oder andere Mal waren wir ja mit der Klasse oder auch so da.
  2. Wie cooooool!!! Tolle Idee die Schleckmuscheln selber zu machen :-) Ganz liebe Grüsse Janet
  3. Jaaaaaaaaaaaaa Schleckmuscheln, wer hat die nicht geliebt :-) und so einfach, die werde ich jetzt einfach mal für meine Kiddies machen. Lg, Laura
  4. Woow, was für eine WELTIDEE :-D Das werde ich bestimmt mal nachmachen und verschenken!
  5. Klasse Idee....da werden meine Kinheitserinnerungen aber auch total geweckt... ;-) Lieben Gruß Tanja
  6. Oh, Schleckmuscheln, die hab ich auch geliebt! Aber Scheiterhaufen musste ich jetzt erstmal googlen ;)
  7. die hab ich auch geliebt! und die scheinen ja ganz leicht zu machen zu sein, muss ich ausprobieren :) viele liebe grüße julia
  8. Wow, in echten Muschelschalen sehen die richtig schick aus. Perlmutt ist halt doch edler als Plastik. Grüße
  9. Das ist eine so coole Idee, die selbst, in echten Muscheln, zu machen! Großartig! Lieben Gruß, Midsommarflicka
  10. Davon hab ich noch nie gehört, klingt aber sehr interessant und lecker ! Danke für den Tipp und's Teilen ! LG aus Wien Melanie
  11. Sehr geil! Hab zwar als Kind nie geschafft eine ganze aufzuschlecken, ohne vorher einen Krampf in der Zunge zu bekommen, aber die Idee ist echt super. Liebe Grüße,Mina
  12. Tolle Idee!! Und so einfach!!
  13. Du bringst mich auf eine sehr gute Geburtstagsidee für meine Schwester...Wir sind nie Eisgelaufen, aber geschwommen, fünfmal die Woche, da ist auch fast immmer eine auf dem Weg nach geschleckt worden (denn die Schlümpfe waren sofort verschwunden). Danke für die Inspiration, Nova
  14. Oh wie lecker, da werden echt Erinnerungen an die Kindheit geweckt :D
  15. Jaaaaa, die kenn ich auch noch aus meiner Kindheit, hab die leergeschleckten Plastikmuscheln dann als Förmchen im Sandkasten benutzt. :D
  16. hatte schon fast vergessen, das es jemals so etwas gab...tolle Idee!
  17. [...] ihr euch noch an den ersten Beitrag der letzten “Post aus meiner Küche-Runde”? Da hab ich euch erzählt, dass ich [...]
  18. Das ist wirklich eine tolle Idee und weckt auch bei mir Kindheitserinnerungen!

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