Cheesecakes

So schmeckt Amerika: New York Cheesecake mit Blueberry Topping

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Ja, so sieht er aus, mein erster, perfekt gelungener New York Cheesecake. Lange ist es her, dass ich ihn das erste Mal ausprobiert habe – und gescheitert bin. Das Rezept hatte ich damals und heute aus dem Backbuch von Cynthia Barcomi, der Frau, die mit ihren Büchern jede einzelne Zelle meines Körpers mit dem Backvirus infiziert hat. Um diesen Kuchen zu backen muss man eine Springform mit Alufolie abdichten. Das tat ich auch beim ersten Mal und als ich damals überglücklich meinen ersten Cheesecake aus dem Ofen holte, sah auch alles noch gut aus. Doch als ich den Rand der Springform öffnete passierte es: Eine Wand aus Wasser und Cheesecakeschlamm rollte auf mich zu. Und lange hab ich mich nicht mehr rangewagt. Doch nun habe ich wieder neuen Mut gefasst und das Ergebnis schmeckte sensationell. Ich liebe diese cremig-luftige Konsistenz des amerikanischen Cheesecakes, der im Gegensatz zu deutschem Käsekuchen, mit Frischkäse und nicht mit Quark zubereitet wird. Und dann noch Blaubeeren oben drauf – herrlich. Ich danke Cynthia für dieses Rezept, das sie aus New York von Junior’s mitgebracht hat. Und so geht’s:

New York Cheesecake mit Blueberry Topping (Cynthia Barcomi’s Backbuch)

Zutaten: (Boden)

  • 35 g Mehl
  • 30 g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 große Eier (XL), getrennt
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zitronenschale
  • 45g Butter, zerlassen
  • 25 g Zucker

 

Zutaten: (Füllung)

  • 900 g Frischkäse (Philadelphia, Zimmertemperatur)
  • 320 g Zucker
  • 30 g Stärke
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 große Eier (XL)
  • 175 ml Sahne

 

Zubereitung: (Boden)

Schritt 1: Ofen vorheizen (180 Grad Unterhitze). Springform (26cm) ausbuttern und mehlieren. Mehl, Stärke, Backpulver & Salz vermischen.

Schritt 2: Eigelbe auf höchster Stufe ca. 3 min verschlagen. Weiterrühren und dabei den Zucker (70 g) einrieseln lassen. 5 Minuten weiterschlagen, bis sich helle, dicke Bänder bilden. Vanillezucker & Zitronenschale unterrühren.

Schritt 3: Das Mehlgemisch über die Eimasse sieben und vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben, bis keine weißen Mehlflecken mehr erkennbar sind. Dann die Butter unterrühren.

Schritt 4: Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Langsam den restlichen Zucker (25 g) hineinrieseln lassen und weiterschlagen bis sich weiße Spitzen bilden. 1/3 vom Eiweiß unter den Teig mischen, dann den Rest vorsichtig unterheben. Es dürfen ruhig noch ein paar Eiweißbröckchen sichtbar sein.

Schritt 5: Den Teig in die Springform löffeln. So lange backen, bis der Teig nach leichtem Druck wieder in seine Form zurückspringt. (insgesamt ca. 10 Minuten. NICHT LÄNGER!!!). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Solange könnt ihr die Füllung vorbereiten.

Zubereitung: (Füllung)

Schritt 1: Ofen wieder auf 180 Grad Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform (in der sich der vorgebackene Biskuitboden befindet) kreuzweise mit Alufolie abdichten (wirklich darauf achten, dass kein Loch in der Folie ist, denn es darf unter keinen Umständen während des nächsten Backvorganges Wasser in die Form laufen.) 225 g Frischkäse (1/4 der Gesamtmasse), 110 g Zucker & die Stärke in einer großen Schüssel auf niedrigster Stufe ca. 3 Minuten verrühren. Dann den restlichen Frischkäse unterrühren.

Schritt 2: Mixer auf die höchste Stufe fahren und den restlichen Zucker sowie den Vanillezucker unterrühren. Dann die Eier (eines nach dem anderen). Zuletzt die Sahne hinzugeben und nicht zu lange verrühren.

Schritt 3: Die Creme vorsichtig mit einem Löffel auf dem Boden verteilen. Die Springform in eine tiefe Form oder ein tiefes Backblech stellen, und diese/s mit kochendem Wasser auffüllen so dass das Wasser an den Seiten der Form etwa 2,5 cm hoch steht. Ca. 60 Minuten backen. Die Creme darf nach dem Backen ruhig noch etwas wackeln.

Schritt 4: Nach dem Backen mit einem Messer den Rand des Kuchens von der Springform lösen, damit der Kuchen nicht reißt. Den Kuchen in der Form 60 Minuten lang auskühlen lassen. Dann mit Klarsichtfolie abdecken und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen (mind. 4 Stunden).

Und nun gib es zwei Möglichkeiten. Entweder genießt ihr den Kuchen gleich so, oder ihr toppt das Ganze noch mit einem leckeren Blaubeer-Topping. (das dann nochmal eine Stunde auf dem Kuchen im Kühlschrabk abkühlen sollte.) Dazu braucht ihr folgendes:

  • 340 g gefrorene Blaubeeren, aufgetaut (Saft auffangen)
  • 1 EL Stärke
  • 50 g Zucker
  • etwas Zitronenschale

 

Alle Zutaten in einen Topf geben, langsam unter Rühren aufkochen und dann 1-2 min köcheln lassen, bis der Saft andickt. Das ging bei mir allerdings schneller (30 Sekunden). Kurz abkühlen lassen und über den Kuchen gießen. Herrlich.

Der Kuchen ist wirklich fantastisch. Die Konsistenz ist einzigartig und nicht mit einem deutschen Käsekuchen zu vergleichen. Ich danke Cynthia dafür, dass sie uns dieses Rezept in ihrem Buch geschenkt hat, es ist wirklich köstlich. Ich persönlich werde einen amerikanischen Cheesecake immer einem deutschen Käsekuchen vorziehen. Damit ich auch ganz sichergehen kann, dass mir nie mehr Wasser in die Springform fliesst, werde ich mir wohl diese Form in Cynthia’s Onlineshop besorgen. Leider sind die so begehrt, das sie gerade ausverkauft sind. Also schnell sein, wenn sie wieder da sind.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

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50 Comments

  • Reply
    Christina
    31. März 2013 at 14:29

    Wow, sieht der toll aus. So einer steht auch noch auf meiner Liste, habe mich übrigens auch noch nicht rangewagt.
    Liebe Grüße und frohe Ostern!

  • Reply
    Margali Streicher
    31. März 2013 at 14:34

    Hi Markus,

    ohje sieht der Kuchen lecker aus!!
    Welche Springformgröße hast Du denn genommen?
    Das Rezept muss ich probieren, obwohl ich vor der Sache mit dem Abdichten ganz schön Respekt habe.
    Liebe Grüße
    Ulli

    • Reply
      backbube
      31. März 2013 at 15:37

      Ich hab ne 26cm-Springform genommen.

  • Reply
    Marlene
    31. März 2013 at 14:41

    Oh mein Gott – der sieht einfach nur absolut lecker aus! Und die Fotos erst.
    Das Gesamtbild auf deinem Blog stimmt absolut. Ich bin total begeistert, und komme auch gerne des Öfteren bei dir vorbei. Die Komposition aus Rezept, Text und Bildmaterial inspiriert mich jedes Mal auf’s Neue!

    Ich finde es ebenso gut, dass du „Tipps“ mit deinen Lesern teilst und gleichzeitig auch selber Fehler machst, zu denen du dich bekennst. Dadurch bekommt man richtig große Lust auf’s Ausprobieren und wird nicht von Vornherein durch vermeintliche Hürden abgeschreckt.

    Alles Liebe & schöne Ostertage!
    Marlene

    • Reply
      backbube
      31. März 2013 at 15:40

      Diesen Kommentar nehme ich jetzt mal als mein offizielles Ostergeschenk ;).

      Freu mich, dass dir mein Blog so gut gefällt. Ich werde auch weiterhin mein bestes geben, dir immer wieder von neuem Lust aufs Backen zu machen :)

  • Reply
    Amelie
    31. März 2013 at 15:29

    Mmmmh, das sieht lecker aus! Muss ich unbedingt auch bald mal ausprobieren. Heute bleibe ich allerdings beim deutschen Käse/Quarkkuchen! Frohe Ostern!

  • Reply
    littleedition
    31. März 2013 at 15:30

    Ich bin über genau das Rezept in der Lecker gestoßen (mit Back-Unit von C.B.)und seitdem mag ich auch Cheesecake, hatte aber auch schon mal weiche Pampe in der Mitte, hängt wohl vom Backkarma ab. Das Topping gefällt mir gut, das werde ich nächstes Mal auch ausprobieren. Ostergrüße aus dem ewigen Eis♥

  • Reply
    zuhauseundunterwegs
    31. März 2013 at 16:54

    Köstlich sieht dein New York Cheescake aus:) Erinnert mich an einen Besuch im Barcomi’s Deli in den Sophie-Gips-Höfen in Berlin im letzten Jahr. Hab noch eine frohe Osterzeit! LG Daniela

  • Reply
    groschenroman
    1. April 2013 at 00:21

    Wow, der Kuchen sieht oberlecker aus. Den werde ich ausprobieren!

  • Reply
    Klinki
    1. April 2013 at 21:51

    Ich habe am Wochenende auch den New York Cheesecake aus der Lecker Bakery gebacken, mit Himbeertopping. War superlecker. Bei der Alufolie hilft es, die teure von Toppits in 44er Breite zu kaufen. Dann Braucht man nur ein Stück, und es kann nicht undicht werden.

  • Reply
    simone esch
    1. April 2013 at 22:02

    Der Kuchen sieht so lecker aus, davon hätte ich jetzt gerne auch ein Stück. Ja, auch wenn es schon fast 22 Uhr ist – Kuchen geht doch immer ?!
    Die Springform kann ich dir übrigens nur empfehlen. Habe mir gleich drei davon gekauft, da ich schon länger auf der Suche nach einer Backform mit hohem Rand war. Und sie sind wirklich super! Diese Formen gibt es auch von Alan Silverwood z.b. bei Amazon. Da „Silverwood“ auch auf den C.B. Formen steht, werden diese wohl auch für C.B. produziert.

    Wünsche dir noch einen schönen Abend!
    Simone

  • Reply
    sabrina
    2. April 2013 at 21:11

    Ohhhh, wie lecker! Obwohl sie zurzeit ja nicht direkt Saison haben, bin ich total dem Blaubeer-Wahn verfallen und da einiger meiner Freunde zurzeit in den USA sind bzw. Trips dorthin planen, ist New York Cheesecake in letzter Zeit auch ein sehr großes Thema. Ich suche noch nach dem perfekten Rezept und ich denke – tataaa – hiermit habe ich es womöglich gefunden! Danke!
    ♥sabrina

  • Reply
    Sabrina
    3. April 2013 at 09:07

    Der klingt immer so leicht der NY Cheesecake und ich trau ich einfach nicht ran. Zu viele schlehcte Erfahrungen beim Käsekuchenbacken jeglicher Art :(

  • Reply
    Anna
    4. April 2013 at 14:30

    Wow, der Kuchen sieht unglaublich lecker aus! Sollte ich mich in nächster Zeit an einen Cheesecake wagen, wird es dieser werden :)

    Liebe Grüße, Anna

  • Reply
    Anna
    22. Mai 2013 at 13:33

    Der sieht so lecker aus! Ich werde mich am Wochenende mal rantrauen. Ich habe allerdings nur einen Gasofen. Hast du einen Tipp für mich, worauf ich achten sollte? Danke + Grüße! Anna.

  • Reply
    Lutz // Maleknitting
    29. Juni 2013 at 17:56

    Hast Du in der Zwischenzeit schon diese Springform gekauft? Hab die vor 2 Jahren mal bei Tchibo erstanden.
    Lieben Gruß
    Lutz

    • Reply
      backbube
      30. Juni 2013 at 11:15

      Hallo Lutz,

      ja ich hab sogar gleich 2 angeschafft ;)
      Gruß,
      Markus

      • Reply
        Lutz // maleknitting
        30. Juni 2013 at 15:39

        So… jetzt heißt es 60 Minuten warten und hoffen, dass alles so wird wie gehofft.
        Dir nen schönen Sonntag noch!
        Lieben Gruß Lutz

  • Reply
    ANNi
    5. Oktober 2013 at 15:33

    Was bedeutet denn die Alufolie kreuzweise auslegen ? :-)

    • Reply
      backbube
      5. Oktober 2013 at 16:36

      Einfach zwei Alufolienbahnen über kreuz legen (sieht dann aus wie ein +) und dann die Form in die Mitte stellen

  • Reply
    ANNi
    5. Oktober 2013 at 17:11

    Ich muss nochmal blöde fragen, nehme ich den Boden zum abkühlen aus der Form, oder bleibt er drinne ?

    • Reply
      backbube
      5. Oktober 2013 at 22:03

      Der sollte auf jeden Fall drin bleiben.

  • Reply
    ANNi
    5. Oktober 2013 at 17:39

    Unsinn – hab’s verstanden :-)

  • Reply
    Cheesecake-Himbeer-Taler | siktwin
    12. November 2013 at 08:50

    […] Käsekuchen, der im Wasserbad gemacht wird. Das musste ich ausprobieren! Das Rezept stammt vom Backbuben, und es sah einfach nur zum Anbeißen […]

  • Reply
    Roland
    30. Januar 2014 at 17:48

    Nicht schlecht, aber ein „echter“ NYCK hat natürlich einen Boden aus zerbröselten Butterkeksen, zerlassener Butter und etwas Zucker und evtl. einer Prise Zimt. Sehr einfach herzustellen und superlecker, man bekommt einen leicht karamellisierten Boden :-)

  • Reply
    Franzi
    9. Februar 2014 at 07:57

    Ich habe dieses Rezept am vergangenen Wochenende ausprobiert und ich muss sagen – der WAHNSINN. Sogar mein Blaubeeren-verächtender Mann war begeistert. Danke fürs Einstellen dieses tollen Rezepts!

    *Ein Tipp zur Alufolie: ich habe die ganz breite Rolle von Topp*** gekauft. Da ist man auf der 100% sicheren Seite dass kein Wasser in die Form läuft.

    • Reply
      backbube
      9. Februar 2014 at 14:14

      Das freut mich, dass es euch so geschmeckt hat. Ich hab jetzt ne coole neue Springform, bei der ist das Abdichten auch kein Problem. Die hat einen herausnehmbaren Boden wie bei vielen Tarte-Formen. Gibts bei Cynthia Barcomi im Webshop.
      Liebe Grüße,
      Markus

  • Reply
    Mariann
    25. März 2014 at 19:12

    Voll geil! Musste es gleich heute ausprobieren.
    Allerdings ist bei mir der Boden leider bisschen zusammen gerutscht. Er ist luftig und alles, aber ringsherum sieht man so ca 1 cm vom Boden der Backform. Hab extra noch eine 26er gekauft. Ist euch das auch schon mal passiert? Woran könnte das liegen?
    Hab jetzt einfach die Käsefüllung drauf und bin mal gespannt was es wird… Gibts halt weniger Boden! =)

    • Reply
      backbube
      26. März 2014 at 06:56

      Hallo Mariann,

      Hat er sich beim Backen vom Rand gelöst?
      Hast du mit Umluft oder Ober-Unterhitze gebacken?

      Gruß,
      Markus

      • Reply
        Mariann
        26. März 2014 at 07:49

        Also ich hab mit Ober-unterhitze gebacken und er hat sich erst beim abkühlen zusammen gezogen!
        Aber das Gesamtergebnis ist genial! Musste gleich heut morgen nach dem Nachtdienst ein Stück probieren. Und das war einfach traumhaft! Beim nächsten Mal kommt auch ein Topping drauf!
        Sag mal, hast du auch schon mal mit Steviaextrakt gebacken?
        Lieben Gruß und danke für die schnelle Antwort!

        • Reply
          backbube
          30. März 2014 at 00:21

          Hallo Mariann,

          Das er sich erst beim Abkühlen zusammenzieht, passiert auch mir manchmal. Das ist aber im Prinzip gar nicht so schlecht, denn dann sieht man den Boden von außen nicht und freut sich dann beim Probieren umso mehr, dass da noch ein feiner Biskuit mit drin ist ;).

          Mit Stevia hab ich einmal gebacken, hab’s dann aber sehr schnell wieder verworfen. Ersatzprodukte schmecken halt leider immer nach Ersatzprodukten. Da ich kein Problem mit Zucker habe, werd ich auch weiterhin das weiße Gold verwenden ;). Hast du schonmal mit Stevia gebacken?

          Liebe Grüße,
          Markus

          • Mariann
            30. März 2014 at 03:07

            Hi Markus!
            Das mit dem „Nebengeschmack“ kenn ich auch, liegt wohl an der Qualität vom Stevia selbst!
            Ich such immer leckere Rezepte mit Stevia, weil mein Mann auf Zucker verzichten muss, da er sonst einen ganz schlimmen Neurodermitisschub bekommt.
            Voll doof, ist aber leider so. Hab jetzt endlich Cynthias Backbuch da, mal sehen was ich als nächstes back. Aber sicher wird es erstmal eine Steviavariante vom Cheesecake! Der liebt nämlich Käsekuchen!!!
            Schönen Sonntag dir!

          • backbube
            30. März 2014 at 12:37

            Ok, aber Cheesecake hat geschmacklich und von der Konsistenz nichts mit nem deutschen Käsekuchen gemeinsam. Sag ich nur schonmal, falls es ihm nicht schmeckt ;)

  • Reply
    Mariann
    30. März 2014 at 12:45

    Das weis ich, haben wir schon gemerkt. Aber irgendwie rutscht mir das immer wieder gleich raus. Ich mag das grisselige bei der deutschen Variante absolut nicht! =)

  • Reply
    Roland
    17. Mai 2014 at 12:12

    Ich habe das Rezept jetzt auch einmal ausprobiert und muss sagen: das ist wirklich der BESTE Cheesecake den ich bisher gegessen habe! Mir war allerdings der Aufwand mit dem abdichten der Form, um den Kuchen direkt im Wasserbad zu backen, zu aufwändig. Ich habe daher die Form mittels eines Gitterrostes direkt über einem Wasserbad platziert. Ich denke das kommt der sanften Backmethode direkt im Wasserbad ziemlich nahe. Tolles Rezept, SUPERLECKER!

  • Reply
    Ute
    12. August 2014 at 12:43

    Hallo Markus,

    ich war schon einige male auf deinem Blog, heute hab ich endlich den Cheesecake entdeckt, der kommt direkt auf die To-do-Liste ;-)

    Für das Backen im Wasserbad gibt es auch direkt wasserdichte Backformen.
    Ich hab schon mal was auf meinem Blog geschrieben. Funktioniert super!

    Liebe Grüße

    Ute

  • Reply
    Steffi
    15. September 2014 at 11:49

    Hab mich gerade nach langem Zögern an diesen leckeren Kuchen gewagt, da ich ihn bereits bei einer Freundin probiert habe und total begeistert war. Nachdem der Bisquitboden 10 Minuten im vorgeheizten Backofen war habe ich die Füllung vorbereitet während der Boden in der Form abgekühlt ist. Als die Füllung fertig war, hab ich sie auf den Bisquit gegeben und sie ist komplett durch den Boden gelaufen :( ich bin total enttäuscht und weiß aber nicht so recht was ich falsch gemacht habe, kann mir jemand weiterhelfen?

    Danke :)

    • Reply
      backbube
      16. September 2014 at 00:22

      Hallo Steffi,

      hast du die Füllung vielleicht aus der Schüssel direkt auf den Biskuitboden gegossen? Das hab ich nämlich beim ersten mal auch so gemacht und die Füllung ist dabei auch durch den Boden gelaufen. Ich hab im Rezept ja geschrieben, dass man die Creme vorsichtig mit einem Löffel auf dem Boden verteilen soll. Das ist auch wirklich wichtig, da sonst die Füllung durch den noch nicht fertig gebackenen Boden bricht. Also ganz behutsam die Creme Löffel für Löffel auf dem Boden verteilen. Dann klappt’s. Versprochen.

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

      • Reply
        Steffi
        16. September 2014 at 12:10

        Hey Markus,

        vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Ja ok, das hab ich dann wohl leider überlesen :/ dann werde ich mich wohl doch noch mal herantrauen und berichten ob es daran lag ;) und mit der Macht des Schneebesens kann dann ja auch nichts mehr passieren :D

        liebe Grüße
        Steffi

  • Reply
    Roland
    16. September 2014 at 17:03

    Ich habe jetzt eine wasserdichte Kuchenform erstanden (PushPan), gibt es u.a. von Lakeland oder Woll. Der Boden mit einer Silikondichtung wird in die Form gedrückt bzw. nach dem Backen mit dem Kuchen herausgedrückt, ganz einfach in der Handhabung und unbedingt empfehlenswert.. Absolut dicht ohne hantieren mit Alufolie oder anderen Hilfsmitteln. Hat Super geklappt!

    VG
    Roland

  • Reply
    Ute
    8. Oktober 2014 at 22:42

    Lieber Backbube,

    ich hab ja schon einige Male auf deinem Blog vorbeigeschaut, sehr schöner Blog und tolle Bilder, da muss ich noch dran arbeiten!
    Dieser Cheesecake hat mich sofort angelacht und nach einiger Zeit hab ich ihn endlich gebacken und ich finde ihn super lecker.
    Ich würd mich freuen wenn du dir mein Ergebnis mal auf meinem Blog anschaust ;-)

    viele lieben Grüße

    Ute

    appetit-auf.blogspot.de

  • Reply
    Daniel
    28. Januar 2015 at 13:14

    Hallo Backbube,

    ich verstehe nicht ganz den Sinn, im Wasserbad zu backen? EIn schonenderes Verfahren? Kann man das mit diesem Trick, ein in Alufolie eingepacktes feuchtes Handtuch um die Backform zu winden, vergleichen? Ich persönlich finde, dass Käsekuchen in einer Keramikform viel sanfter und gleichmäßiger backt als in einer Springform. Zwar erhöht sich die Backzeit, da die Keramik ein wenig die HItze abhält, aber der Kuchen geht gleichmäßiger auf und hat keine Risse. Evtl versuche ich erst mal die Keramikform im Wasserbad. Das kann ja nichts reinkommen ;-)

    Gruss

    Daniel

  • Reply
    Roland
    1. April 2015 at 17:24

    @ Daniel
    Das backen im Wasserbad ist tatsächlich sehr schonend. Ich benutze dafür eine sogenannte PushPan-Form, klappt Prima! Bei einer Keramikform stelle ich mir vor das die dicke Form selbst zu viel Hitze aufnimmt und an den Teig abgibt, da hilft auch ein Wasserbad nicht viel.

  • Reply
    Daniel
    30. Juni 2015 at 15:06

    Katastrof!
    So, nachdem ich mir nun wasserdichte Formen besorgt hatte, war es endlich Zeit für dieses Wunderwerk – allein die Bilder versprachen Genuss pur. Aber eins nach dem anderen.

    Es war zwar schon spät am Abend, aber das musste jetzt sein. Meine Küchenmaschine war frisch aus der Reparatur zurück, überprüft hatte ich hier noch nix. Trotzdem die Eigelb rein und los. Nach ein paar Minuten festgestellt: da rührt nix :-(
    Anscheinend hatte man bei der Reparatur auch das Equipment in der Höhe verstellt. So kann das nix werden. Nachjustieren klappte auf die Schnelle auch nicht. Also flugs mit dem Zauberstab und hohem Quirlaufsatz weiter gemacht. (Aus dem Kinderzimmer: ich hab Bauchschmerzen) Helle Streifen? Pustekuchen. Oder eher nicht. Durch das schmale hohe Gefäß konnte ich keine Streifen ausmachen und habe wohl deutlich zu lange gerührt (wenn man die vorherigen Rührversuche mit der Küchenmaschine mit einrechnet). Das war schon ziemlich fest :-(
    Unterrühren vom Mehlgemisch kaum noch möglich – alles hing im Besen fest. (Aus dem KInderzimmer: Ich hab mich übergeben).
    Nach Intervention im Kinderzimmer das mittlerweile ziemlich feste Gemisch mit Wut aus dem Quirl gefummelt und trotzig weiter gemacht. Irgendwie hab ich das Ganze auch in die Form bekommen und den Boden schon mal gebacken. Au weia. Ich hatte Umluft und nicht Unterhitze gewählt, wie sich dann raus stellte. :-(
    War mittlerweile schon arg spät. Augen zu und durch. Die Füllung lief schon besser (im Kinderzimmer war es ruhig geworden). Form wieder in den Ofen und warten. Beim Aufräumen der Küche die beiden Eier für die Füllung entdeckt – die habe ich wohl durch die fortgeschrittene Uhrzeit/Müdigkeit übersehen. :-(
    Kurz nach Mitternacht Kuchen endlich aufs Abkühlgitter.
    Am nächsten Morgen dann noch schnell vor dem ersten Termin die Blaubeeren aus dem Kühlschrank und auftauen lassen. Kinder in die Schule, Auto aus der Werkstatt geholt. Nicht viel Zeit mehr über vor der Arbeit. Trotzdem noch das Topping gemacht und rauf auf dem Kuchen. Und dann ab in den Kühlschrank.

    Tja, und was sollte das nun geworden sein? Der Boden luftig, die Füllung locker, das Topping wie der Name schon sagt: top. Typisch Käsekuchen am nächsten Tag noch besser. Den mache ich auf jeden Fall wieder. Sehr lecker! Danke fürs Rezept

    • Reply
      backbube
      30. Juni 2015 at 16:50

      Hallo Daniel,

      oh das ist ja zu einer wahren Odyssee mutiert. Ich freu mich dass der Kuchen am Ende dennoch geschmeckt hat.
      Darf ich dich kurz fragen, was du mit „helle Streifen“ meinst? Vielleicht die dicken Bänder? Die bilden sich zumindest bei meiner Küchenmaschine rund um den Schneebesenaufsatz. In einem hohen Gefäß solltest du das auf jeden Fall auch nicht aufschlagen, da so überhaupt keine Luft in den Teig reinkommen kann und das ist bei einem Biskuit fast das Wichtigste. Darum wurde der Teig vermutlich auch viel zu fest.

      Das nächste Mal backst du den Kuchen einfach am Wochenende, oder wenn das Kinderzimmer leer und das Kind bei Freunden ist. ;).

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

      • Reply
        Daniel
        30. Juni 2015 at 17:24

        Hi Markus,

        ja ich hatte die dicken Bänder gemeint. Dass das hohe Gefäß nicht das Richtige war, hatte ich mir schon gedacht. Nächstes Mal wieder mit der Küchenmaschine ;-)

        Ein Hinweis noch von meiner (an Deine) Seite: Ein Print-Button wäre wirklich wünschenswert. Das sollte sich doch bei Deinem Blog Programm ohne Probleme einbinden lassen, oder? So kann man das Wesentliche leichter mit in die Küche nehmen.

        Weiter so mit dem Blog!

        Daniel

  • Reply
    Milke
    9. September 2015 at 15:39

    Geht das auch mit Himbeeren oder Erdbeeren?

    • Reply
      backbube
      10. September 2015 at 13:07

      ja, das klappt natürlich auch

  • Reply
    Milke
    25. November 2015 at 22:04

    Noch eine Frage :)
    Wie lange hält sich denn der Kuchen im Kühlschrank?

    • Reply
      backbube
      26. November 2015 at 17:36

      Hallo Milke,
      ich würde sagen 2 Tage, dann weicht der Boden durch.

      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

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