Monthly Archives: November 2012

Post aus meiner Küche – Teil 2: Hausgemachte Spekulatiuscreme

“Die Welt ist im Wandel, ich spüre es im Wasser, ich spüre es in der Erde,
ich rieche es in der Luft. Vieles was einst war ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert. Alles begann mit….” dem Anrühren der tollen Spekulatiuscreme. Ich weiß, es ist ganz schön gemein von mir, euch erst alle Rezepte nach und nach zu verraten, aber dass ihr so sehnsüchtig nach den Rezepten verlangt hätte ich nicht gedacht. Lange galt das Rezept für die Spekulatiuscreme als verschollen. “Doch dann geschah etwas, was die Creme nicht beabsichtigt hatte, sie wurde von dem unwahrscheinlichsten Geschöpf gefunden, das man sich vorstellen kann

Von einem Backbube !
Markus Hummel aus dem Schwabenland.”

Hausgemachte Spekulatiuscreme. “Eine Creme, sie alle zu verführen, sie alle zu finden, ins Schlaraffenland zu treiben und ewig zu binden.” Leider kann ich euch nicht sagen, wie lange sie haltbar ist, da sie bei mir nie sehr lang überlebt. Nach zwei Tagen ist sie meistens leer. Da aber Sahne enthalten ist, wird sie ungekühlt nicht länger haltbar sein als eine Woche schätze ich. Ich bin mal gespannt wie lang die liebe Clara der Creme widerstehen kann..

Zutaten (für ca. 500 ml)

  • 300 g Gewürz-Spekulatius
  • 20 g flüssiger Honig
  • 1 TL Zimt
  • 2 Prisen Salz
  • 1 1/2 TL Spekulatiusgewürz
  • 50 ml Sahne
  • 130 g weiche Butter


Zubereitung

Schritt 1: Spekulatius grob zerbröckeln und ca. 10-15 Sekunden in einem Mixer zerkleinern, der Spekulatius sollte dabei schon leicht cremig werden, aber nur leicht. Das passiert durch den Butteranteil im Spekulatius. Nun Honig, Sahne und Gewürze unterrühren, bis alles gut vermischt ist

Schritt 2: Weiche Butter ca. 20 Sekunden im Mixer unterrühren lassen, so dass alles gleichmäßig vermengt ist.

Schritt 3: In ein Glas füllen und fertig!!

Ich finde die Creme schmeckt superlecker auf Toastbrot, bin mir aber sicher, dass man sie z.B. auch als Füllung für Kuchen oder Cupcakes verwenden könnte. Oder man isst sie so wie ich einfach pur aus dem Glas heraus. ALLES AUF EINMAL. Und wenn einem danach schlecht ist, dann hat man es genau richtig gemacht *hihi*.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Besonders knackig wird die Creme, wenn ihr nach Schritt 2 noch ein paar Spekulatiusse (<- ich erfinde jetzt einfach mal diese Mehrzahl) in einen Gefrierbeutel legt, und sie mit einem Nudelholz zu kleinen Stückchen zerbröselt, und diese dann unter die Creme rührt. Dann werdet ihr noch süchtiger danach, versprochen. Ihr werdet den Löffel ganz genüsslich abschlecken und wenn sich jemand der Creme nähert werden eure Augen sich zu Schlitzen verkleinern, ihr werdet das Glas an eure Brust drücken, knurren und Dinge denken bzw. sagen wie “MEIN SCHAAAAAAATZ!”. Und dann sollte sich jeder vor euch in Sicherheit bringen. Viel Spaß beim Zubereiten.

Ye losscrist as tye nai (elbisch – frei interpretiert),

Euer Backbube

Post aus meiner Küche – Teil 1: Eiskristall-Kekse mit Eisbonbon-Splittern

Post aus meiner Küche ist einfach eine geniale Erfindung. Man bekommt eine Tauschpartnerin, oder einen Tauschpartner und darf die- oder denjenigen mit Köstlichkeiten aus der eigenen Küche beglücken. Und das Tolle ist, man bekommt auch ein Paket aus der “fremden” Küche der Tauschpartner. Das ist wie Weihnachten mitten im Jahr (bzw. jetzt wie Weihnachten kurz vor Weihnachten). Ich habe meiner Tauschpartnerin Clara vom Blog tastesheriff ein wunderbares kleines Weihnachtspaket zusammengestellt. Heute stelle ich euch das 1.Rezept vor. Eiskristall-Kekse mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - TitelbildAls Basis habe ich das Lieblings Zucker Cookies-Rezept aus dem Buch “klitzekleine Glücklichmacher” von Dani vom klitzeklein(en) Bog verwendet. (das Buch ist ein absolutes MUST HAVE!!!!). Sie sind super leicht zu machen und schmecken einfach himmlisch. Und sind mittlerweile meine Lieblingscookies geworden. Danke Dani, für’s Rezept.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - lecker

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee

Zutaten:  (Lieblings Zucker Cookies von Daniela Klein, klitzeklein(es) Blog)

  • 230 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 165 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • 475 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung (Kekse):

Schritt 1: Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Butter und Puderzucker cremig rühren. Das Ei in einer separaten Schüssel mit dem Vanilleextrakt verquirlen und gründlich in die Butter-Zucker-Mischung einarbeiten

Schritt 2: Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Klebt der Teig an den Fingern, kann man noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig 2 Minuten ruhen lassen.

Schritt 3: Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 6mm dick ausrollen. Die gewünschte Plätzchenform (in diesem Fall Eiskristalle) ausstechen und auf das Backblech legen. Die Cookies im Ofen 7-8 Minuten backen. Achtung! Sie sollten nicht braun werden (ich hab nen ziemlich neuen Ofen und muss daher immer 20 Grad weniger aufheizen als angegeben, denn sonst werden die Cookies schon nach 5 Minuten braun.) Die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dekorieren sollte man sie erst am nächsten Tag. So vermeidet man, dass das Fett der Kekse den Zuckerguss verfärbt.

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - 3 Kekse

Kommen wir nun zur Dekoration, dafür braucht ihr:

  • 150 g Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca. 150 g Ice-Bonbons (z.B. von Storck)
  • einige Teelöffel süßer Schnee (<- bekommt ihr z.B. hier)

Schritt 1: Backofengrill vorheizen. Bonbons im Mixer zu sehr feinem Pulver zermahlen. Mit einem Sieb gleichmäßig (ca.1mm dick) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streuen, und 20 Sekunden schmelzen lassen. Die Zuckermasse darf nicht anfangen zu karamellisieren, also nicht braun werden. Herausnehmen, erkalten lassen, vom Papier lösen und etwas zerkrümeln.

Schritt 2: Aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen festen Zuckerguss herstellen, auf die Hälfte der Plätzchen auftragen und sofort mit den Bonbon-Splittern bestreuen. Die Splitter sollten nicht zu groß und zu spitz sein, sonst besteht Verletzungsgefahr im Mund. Und auch nicht zu klein, denn man kann die sich tatsächlich in die Finger ziehen.

Schritt 3: Nun die übrigen Plätzchen mit Zuckerguss verzieren und mit süßem Schnee bestreuen. (Süßer Schnee sieht aus wie Puderzucker, bleibt aber auf feuchten Oberflächen formstabil und löst sich nicht auf – sehr praktisch auch für Torten)

Eiskristalle mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee - Verpackung

Das war’s schon. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Verzieren der Cookies und die  Eisbonbon-Splitter sehen einfach immer wieder super aus auf Weihnachtsplätzchen. Ich hoffe, dass Clara die Eiskristalle gefallen und dass sie ihr schmecken. Wie ihr die Cookies schön verpacken könnt, seht ihr auf dem letzten Bild. Beim nächsten Mal stell ich euch Teil 2: “Marzipan-Nougat-Schnitten” vor. Freut euch drauf.

Må piskeriset være med dig (dänisch),

Euer Backbube

Post aus meiner Küche – Schockverliebt in meine Tauschpartnerin

Was war ich geschockt, als ich tatsächlich bei Facebook auf der Post-aus-meiner-Küche-Seite folgendes gelesen habe: “Die Wahllokale sind, ähm nein, die Postausmeinerküche-Annahmezentrale ist für diesen vierten Tausch “Weihnachtsschickerei” geschlossen.” ICH HATTE VERGESSEN MICH ANZUMELDEN! NEIIIIIIN! Wie konnte das nur passieren???? Ich hatte in diesem Augenblick die Wahl zwischen plötzlicher Herzattacke, Atemstillstand oder Wach-Koma. Um diesen drei Dingen zu entgehen schrieb ich die PAMK-Mädels an und flehte sie an, mich noch mitmachen zu lassen. Es kam eine prompte Antwort: “Sprech uns doch bei der BLOGST Konferenz an, vielleicht lässt sich da noch was machen!”. Und es hat geklappt. Ich bin dabei. Ich hätte die ganze Welt umarmen können (hab ich wahrscheinlich sogar getan). Und ich bin nicht nur dabei, ich habe eine fantastische Tauschpartnerin erwischt. Niemand Geringeren als eine der drei PAMK-Mädels, die liebe Clara von tastesheriff, in die ich seit der BLOGST Konferenz in Hamburg schockverliebt bin (wer nicht?). Post aus meiner Küche - Das Logo

Wer soviel Elan, Leidenschaft und Liebe in alle Projekte, die sie angreift, steckt, muss einfach mit einem zuckersüßen PAMK-Paket verwöhnt werden. Das Motto diesmal: “Weihnachtsschickerei”: Und ich habe mir was ganz besonderes für die liebe Clara einfallen lassen. Denn nicht nur die Süßigkeiten sondern auch das Paket an sich sollten sie umhaun (das hat es!!!). Es gab eine kleine Sonderbeigabe im Paket, die sicher alles zum Strahlen brachte (vielleicht verrät euch Clara auf ihrem Blog, was es war). Ich behalte es erst mal für mich. Doch die essbaren Anteile des Pakets verrate ich euch. Aber erst mal ohne Bild. Ich zeig euch heute nur, wie ich sie verpackt habe. Die Rezepte bekommt ihr nach und nach im Lauf der Woche. Ganz unten erfahrt ihr dann auch, wo ich das ganze Verpackungsmaterial her habe. Nun viel Spaß: Folgendes war im PAMK-Paket enthalten:

  1. Eiskristall-Kekse mit Eis-Bonbon-Splittern & süßem Schnee
  2. Marzipan-Nougat-Schnitten
  3. Hausgemachte Spekulatiuscreme

Post aus meiner Küche - Verpackung für Eiskristalle mit Eisbonbon-SplitternDie Eiskristallkekse mit Eisbonbon-Splittern & süßem Schnee habe ich einzeln in weiße Spitztüten verpackt. Die Kristallkekse mit süßem Schnee habe ich jeweils als Dreierpack mit Garn und einem kleinen Porzellanherz zusammengebunden. Das seht ihr auf dem rechten Teil des Bildes. Die Kekse mit den Bonbonsplittern kamen zusätzlich in eine weiße Tüte, die mit Washi Tape, einem Porzellanherz und Garn verziert wurde.

Marzipan Nougat Schnitten als Bonbons verpackt

Die Nougat-Marzipan-Schnitten habe ich einzeln in kleine viereckige Butterbrotpapierstücke eingewickelt, so dass sie wie Bonbons aussehen. Dann habe ich einen Cupcake-Cup mit einem Cupcakewrapper umwickelt und beides in ein Zellophantütchen gestellt, jeweils 5 “Bonbons” hineingelegt und alles mit Garn verschlossen.

Post aus meiner Küche - Hausgemachte Spekulatiuscreme

Die Hausgemachte Spekulatiuscreme habe ich in ein schönes Glasgefäß gefüllt, es luftdicht verschlossen und mit einem weißen Satinband versehen. Dann habe ich noch einen Geschenkanhänger bestempelt und beklebt und ihn mit Garn ebenfalls am Glas befestigt.

Das alles und ein kleines Special kam dann in eine schlichte weiße Box, die noch mit weihnachtlichem Masking Tape verziert wurde, dann kam das alles in ein größeres Paket, wurde gut gepolstert und los ging die Reise. Und heute kam alles an. (Am FREITAG hab ich es abgeschickt. Man ist DHL lahm). Jetzt aber nicht länger über die Post ärgern, sondern froh sein, dass alles heil ankam und dass die liebe Clara sich sooooo gefreut hat. SCHOCKLIEBE!!!! All die lieben Kommentare von ihr und anderen haben heute meinen Abend gerettet. Nun kann ich mit einem Lachen auf den Lippen ins Bett gehen. Merci. Hier Quellen für euch:

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Der wahrscheinlich kürzeste Blogbeitrag meines Lebens…..

….steht nun hier:

Ich wollte mich kurz bei ALLEN bedanken, die bei der Tchibo-Blogparade für meine “Geflügelten Zimt-Ziegen” gevotet haben. Ich habe es dank eurer Hilfe geschafft!!! VIELEN VIELEN DANK!!!!!! Ich hab gewonnen, ich kanns noch gar nicht glauben!! DANKE!!!! Und natürlich auch DANKE an Tchibo, dass ich dabei sein durfte.

Blogparade Tchibo - Die Ziegen haben ge(z)siegt

Tchibo war wahnsinnig schnell und wollte sofort ein Interveiw mit mir – zum Glück bin auch ich schnell: HIER gibts das Interview.

Zum Schluss möchte ich euch noch die beiden Blogs ans Herz legen, die mit mir zusammen auf dem Siegertreppchen stehen:

VIELEN DANK nochmals an euch alle. Ihr seid die BESTEN!

May the whisk be with you,

Euer Backbube

 

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Willkommen im Schokohimmel! – Die Box von www.schokostueck.de

Wenn es etwas gibt, das ich wirklich vergöttere, dann ist es SCHOKOLADE!!! In allen Formen und Geschmacksrichtungen. Doch ich lege großen Wert auf Qualität, und Supermarktschokolade schmeckt mir schon lange nicht mehr. Zum Glück gibt es in Ulm einen tollen kleinen Schokoladen(laden), den ich immer wieder gerne besuche. Und seit kurzem gibt es auch eine ganz tolle Internetseite, die edle Schokolade verschickt. Und als hätte www.schokostück.de (Das Konzept von www.schokostueck.de erfahrt ihr HIER.) das geahnt, dass ich für Schokolade fast alles tun würde, haben sie mich gefragt, ob ich nicht eine ihrer Schokoladenboxen testen und danach auf meinem Blog mit meiner ehrlichen Meinung vorstellen möchte.  “Na klar” hab ich gesagt und heute hab ich das Paket von der Post abgeholt.

Der erste Eindruck war schon mal gut, denn selbst auf dem Karton ist bereits der Name und das Logo abgebildet. Das klingt vielleicht komisch, aber ich finde, dass schon der erste Eindruck bei der Verpackung zählt. Ein erkennbares Corporate Design ist immer sehr wichtig für ein Produkt. Und als ich das Paket geöffnet hatte, fand ich eine nette, handgeschriebene Dankeskarte. Nichts vorgefertigtes, sondern handgeschrieben. Und natürlich die Box, die sehr hochwertig aussieht. Eine dunkelbraune, schlichte, stabile Schachtel mit einem kleinen dezenten Logo. Sehr geschmackvoll.

Schokostück - www.schokostueck.de - Die Box

Öffnet man diese Schachtel erwartet einen schönes, schlichtes schwarzes Seidenpapier und eine cremefarbene Satinschleife. Wiederum sehr elegant. Man öffnet die Schleife und ohne zu wissen was sich darunter verbirgt tut man das ganz langsam und voller Vorfreude.

Und die Freude wird belohnt. Im Inneren der ersten Schokostück-Box verbergen sich folgende 6 Köstlichkeiten, die ich natürlich alle gleich probieren musste, um euch auch ein geschmackliches Feedback geben zu können:

Schokostück - www.schokostueck.de - DAS Geschenk zu Weihnachten

  1. Brownie Cake Pop von BEN & BELLCHEN: Die Cake Pops kenne ich schon von der BLOGST Konferenz, dort hat Ben&Bellchen uns schon mit diesen leckeren Cakepops verzaubert. Die Qualität ist hervorrgagend und der Brownie ist nicht zu süß und richtig schön slutty. Die Schokoladenhülle ist schön knackig. Sie sind allerdings nicht lange haltbar, aber sie werden eh schon vorher verputzt.
  2. Vegane Bio-Schoko-Trüffel (Espresso / Haselnuss) von BOOJA-BOOJA: Wenn man einen der zwei kleinen Trüffel aus der Verpackung holt, dann sieht man schon mit bloßem Auge, wie viel Liebe bei der Herstellung aufgewendet wurde. Man sollte auf keinen Fall abbeissen, sondern sie einfach auf der Zunge schmelzen lassen. Dann versteht man auch, warum diese Trüffel u.A. mit Gold beim “Great Taste” Award 2011 ausgezeichnet wurden. Sie sind zudem 100% vegan, gluten- und gentechnikfrei, sowie milcheiweißfrei.
  3. Dunkle Trinkschokolade (72%) von COPPENEUR: Diese Trinkschokolade in Kakaobohnenform am Holzstil der rheinischen „Confiserie Coppeneur et Compagnon“ ist sehr einfach anzuwenden. Heiße Milch in eine Tasse füllen und dann die Trinkschokolade durch die Milch rühren. Schön mit anzusehn, wie sich die Schokolade langsam auflöst. Ich bin ehrlich, ich konnte der Verlockung nicht wiederstehen, auch mal kurz einfach den lecker zerfliessenden Schokolutscher abzuschlecken. Herrlich! Die heiße Schokolade schmeckt sehr intensiv und je weniger Milch man benutzt umso cremiger wird sie. Sehr zu empfehlen.
  4. Italienische Schokoladenbonbons von D.BARBERO: Diese italienischen Schokoladenbonbons aus 60% Edelbitterschokolade, gefüllt mit einer Creme aus Haselnüssen mit feiner Kaffeenote lassen einem die Schokolade im Munde zusammenlaufen. Diese Bonbons im Mund schmelzen zu lassen und sie nicht sofort zu verschlingen ist schwer. Aber es lohnt sich.
  5. Piemonteser Nüsse von GMEINER: Diese karamellisierten Haselnüsse, in Nougat und Kakao gewälzt, hatten es schwer bei mir. Ich mag nämlich keine Haselnüsse am Stück. Doch ich habe sie trotzdem probiert und sie sind LEER. Sie schmecken wirklich sehr fein. Die Confiserie Gmeiner stellt seit mehr als 100 Jahren nahe der französischen Grenze täglich alles frisch her – ohne Konservierungsstoffe. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u.A. als eines der besten Schokoladenfachgeschäfte Europas. Deren Wertschätzung der Schokoladenkunst und deren Anspruch an absolute Qualität schmeckt man mit jedem einzelnen Bissen. (<- Ich sollte Werbetexter werden *haha*)
  6. Zartbitterschokolade mit Physalis von ANANDA CHOCOLATE: Die Schokolade “Incredible Inca” war das einzige Produkt in der Box, dass nicht mein Fall war. Die Säure der Physalis in Kombination mit 70%-iger Schokolade traf einfach nicht meinen Geschmack. Dennoch schmeckt man einen Unterschied zu Massenware. Denn wie bei den meisten hochwertigen Zartbitterschokoladen entfaltet sich im Nachhinein eine tolles fruchtiges Aroma im Mundraum. Und das entstammt nicht nur den Früchten sondern vor allem der Schokolade. (Ich habe früher nie verstanden, wie man aus Schokolade Fruchtaromen herausschmecken konnte, doch seit ich mir einmal eine Zartbitterschokolade für über 15€ gekauft habe verstehe ich es. Diese war pure Schokolade ohne Früchte oder Nüsse. Und dennoch schmeckte sie nach Waldbeeren.)

Schokostück - www.schokostueck.de - sechs verschiedene Köstlichkeiten

Neben all den Köstlichkeiten gibt es noch eine Übersichtskarte mit einer kurzen Beschreibung der im Paket enthaltenen Produkte und deren jeweiligen Preisen. Also habe ich einmal alle Preise die da drauf stehen zusammengerechnet und kam auf die stolze Summe von 27,04€. Die Box kostet im Monatsabo gerade mal 15€ zzgl. 3,90€ (zusammen also 18,90€). Das hat mich kurz verwundert, da der Wert der Schokolade anscheinend den der Box übersteigt. Bei genauerem Hinsehn habe ich aber festgestellt, dass die Preise teilweise für andere Mengen gelten. Bei den BOOJA-BOOJA-Trüffeln ist auf der Karte der Preis für 100g angegeben, im Paket ist aber nur eine 25g Packung. Und auch bei den Piemonteser Nüssen ist der Preis für 150g angegeben, im Paket sind es aber nur 50g. ABER: Selbst wenn man die Preise anteilig zusammenzählt ergeben sich immer noch ca. 16,99€ Warenwert. Und wenn man dann noch die tolle Verpackung mitrechnet, die Arbeit, die mit Auswahl und Verpacken der Ware verbunden ist und den Service, dass das alles zugeschickt wird, sind 18,90€ für die Box ABSOLUT gerechtfertigt. Ich würde sogar mehr dafür zahlen.

Die Schokostück-Box gibt es in 3 ABO-Varianten:

  • Monats-ABO für 15€ zzgl. 3,90€ Versandkosten: Jederzeit kündbar – monatliche Abbuchung
  • 3-Monats-ABO für 45€ zzgl. 3,90€ Versandkosten: Einmalige Zahlung – Keine automatische Verlängerung
  • 6-Monats-ABO für 85€ zzgl. 3,90€ Versandkosten: Einmalige Zahlung – Keine automatische Verlängerung

Schokostück - www.schokostueck.de - Ein Genuss für Schokoladenliebhaber

FAZIT: Ich bin von der Schokostück-Box ABSOLUT überzeugt. Die Produkte entsprechen ganz genau meinen Qualitäts- & Geschmacks-Ansprüchen, und für jeden, der auch gern edle Schokoladen genießt, ist diese Box eine tolle Möglichkeit sich selbst zu beschenken. Oder auch andere damit zu verwöhnen. Eine wirklich tolle Idee die sehr erfolgsversprechend ist – besonders jetzt vor Weihnachten. Einziger Verbesserungsvorschlag: Ich würde mir wünschen, dass es zukünftig die Möglichkeit gäbe, zwischen Zartbitter- und Vollmilch-Schokolade wählen zu können. Es gibt sicher Menschen, die eine der beiden Schokoladenarten bevorzugen und eventuell auch nicht mögen.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei www.schokostueck.de bedanken, dass ich in diesen Genuss kommen durfte. Viel Erfolg mit dieser tollen Idee.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Tchibo Blogparade Rezept 2: Goldige Tassen-Gewürz-Kekse

Eine Woche läuft nun schon die Abstimmung bei der Tchibo Blogparade “Kekse” und meine Geflügelten Zimtziegen liegen immer noch vorn. Das hab ich euch zu verdanken!!! Drum muss ich leider kurz mal schreien vor Freude:

YEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHH!!

Doch noch ist nicht der 27.11., denn dann endet erst die Abstimmung. Kann sich also noch alles ändern. Und so wie es heute morgen aussieht, bekomm ich Konkurrenz vom Küchenvergnügen. Nur noch 2% trennen uns. ALSO nochmals alle mobilisieren und voten, voten, voten!! Nun aber zum eigentlichen Grund für diesen Post. Für die Blogparade habe ich ja mehrere Produkte von TCHIBO bekommen, die ich zum Backen benutzen durfte. Und da sind nicht nur die kleinen Zimtzicken entstanden, sondern noch 3 weitere Rezepte. Und eins davon gibts heute: Goldige Tassen-Gewürz-Kekse. Dazu könnt ihr die äußerst praktischen Tassenkeks-Ausstecher von TCHIBO benutzen, die auch im ein oder anderen Goodiebag von BLOGST waren.

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse mit Blattgold

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse

Zutaten:

  • 125 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Sahne
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 100 g Zucker
  • 50 g Kakao
  • 1 Ei
  • 175 g Butter
  • Blattgold (Ihr könnt das Blattgold auch weglassen. Ich hab das Blattgold noch aus Zeiten als das Gold günstig war, hab damals gerade mal 9,99 € dafür gezahlt, heute kostet die gleiche Packung abartige 46,79€!!!!!)

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse mit Blattgold - Ausstecher

Zubereitung:

Schritt 1: Schokolade hacken, Sahne erhitzen und Schokolade darin schmelzen. 60 Minuten kalt stellen.

Schritt 2: Ei und Butter gut verrühren. Mehl, Salz, Gewürz, Zucker & Kakao mischen, und dazugeben. Gut verkneten, in Frischhaltefolie packen und 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Schritt 3: Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 180 Grad, Umluft: 160 Grad). Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (ca. 5 mm dick) und Bäumchen, Sterne und Lebkuchenmännchen mit dem TCHIBO Tassenkeks-Ausstecher-Set ausstechen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die ausgestochenen Kekse darauf legen und 12 Minuten backen. Während die Kekse im Ofen sind, die Schokocreme aus dem Kühlschrank holen und bei Zimmertemperatur wieder weicher werden lassen.

Schritt 4: Kekse aus dem Ofen holen und vollständig abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen einen Keks mit Schokocreme bestreichen und einen gleichen Keks oben drauf drücken. (Also Stern auf Stern usw….) Oberseite nochmals mit Schokocreme bestreichen und mit Blattgold verzieren.

Goldige Tassen-Gewürz-Kekse mit Blattgold auf einer Etagere

Die Kekse sind – besonders wenn sie golden funklen – der Hingucker an jeder Tasse. Die Schokocreme zwischen den zwei Keksen wird schön weich, wenn der Keks an der heißen Tasse baumelt. Also wird aus dem goldigen Gewürzkeks ganz schnell ein heißes Plätzchen (Insider!!!!). Viel Spaß beim Nachbacken.

Mag de garde met u zijn (holländisch),

Euer Backbube

DIY: Pimp your Lampenschirm

Hier kommt mein zweites DIY. Ich habe schon längere Zeit einen Lampenschirm von IKEA im Keller liegen, den ich nun etwas aufpeppen wollte. Im Goodiebag der BLOGST gab es ein kleines Geschenk von www.stoffe.de. Je 1 Meter Satinband in den Farben neonpink und neongelb. Neon ist ja gerade ziemlich angesagt und darum habe ich mich entschlossen die beiden Bänder zum pimpen meines Lampenschirms zu verwenden.

DIY: Pimp your Lampenschirm

DIY: Pimp my Lampenschirm - Das Material

Das braucht ihr dazu:

  • Lampenschirm JÄRA (Höhe 16,5 cm, grau)
  • verschiedene Bänder (z.b. von stoffe.de, oder einfach Reste von Bändern die ihr zuhause habt)
  • Maßband
  • Doppelseitiges Klebeband (am besten eines für Textilien)
  • Schere

DIY: Pimp my Lampenschirm - Schritt 1: Das AusmessenSchritt 1: Messt die genaue Höhe des Lampenschirms (in diesem Fall sind es 16,5 cm.). Die Höhe braucht ihr für Schritt 2.DIY: Pimp my Lampenschirm - Schritt 2: Das AbschneidenSchritt 2: Schneidet nun aus den Bändern, die ihr bereitgelegt habt, je 5 Stücke á 20cm (zusammengesetzt aus der Höhe des verwendeten Lampenschirms (16,5) + ca.3-4 cm extra; wenn ihr einen höheren Lampenschirm verwendet, z.B. einen mit 30 cm Höhe, dann schneidet Bänder mit 34 cm Länge zurecht, bei einem kleineren, z.B. 12 cm, schneidet 16cm lange Stücke. Warum ihr das machen müsst, erkläre ich euch später.)

DIY: Pimp your Lampenschirm - Schritt 3&4 - Klebeband

Schritt 3: Schneidet 5 schmale Streifen vom doppelseitigen Klebeband ab (sie sollten nicht breiter sein, als die verwendeten Bänder). Schneidet die Klebebandstreifen einmal durch und klebt sie in Schritt 4 an die Enden der Bänderstücke. Drückt es gut fest.

DIY: Pimp my Lampenschirm - Schritt 5: Auf den SchirmSchritt 5: Zieht das Klebeband an einer Seite ab (das kann etwas dauern, ist eine ziemliche Fitzelarbeit - ich hoff, das sagt man nicht nur in Schwaben und ihr versteht was ich damit meine) & klebt es innen an den oberen Rand des Lampenschirms. Achtet darauf, dass es genau an der selben Stelle beginnt, an der auch die Stoffbespannung des Lampenschirms beginnt (siehe Bild: RICHTIG). Wenn ihr das Band zu weit in den Schirm hineinklebt (siehe Bild: FALSCH), dann scheint dieses Stück später durch, wenn ihr die Lampe einschaltet. Nun wisst ihr auch, warum das Band länger sein muss, als der Schirm hoch ist (da ihr das Band nach innen umkleben müsst. Je schräger ihr das Band auf den Schirm kleben wollt, umso länger muss es natürlich sein.)

DIY: Pimp my Lampenschirm - Schritt 6: Unter die Haube

DIY: Pimp my Lampenschirm - VariantenSchritt 6: Zieht nun das andere Stückchen vom doppelseitigen Klebeband ab und befestigt es an der unteren Seite des Lampenschirms. Hier auch wieder darauf achten, dass es nicht zu weit in den Schirm hineinzeigt. Auf den Bildern seht ihr 3 verschiedene Möglichkeiten, wie ihr die Bänder platzieren könnt. Das sind aber nur Vorschläge, da könnt ihr eurer Fanatsie natürlich freien Lauf lassen. Wenn euch das doppelseitige Klebeband zu unsicher ist, könnt ihr natürlich die Bänder auch mit einer Heißklebepistole an der Innenseite ankleben.

DIY: Pimp my Lampenschirm - Es leuchtetJetzt müsst ihr den Schirm nur noch befestigen, die Lampe einschalten und schon strahlt euer neuer Lampenschirm in vollen Glanz. So leicht macht ihr aus einem schlichten Lampenschirm euer ganz persönliches Designerstück. Natürlich müsst ihr keine Neonbänder verwenden, sondern könnt einfach die Bänder benutzen, die ihr gerade zur Hand habt. Mit Maskingtape müsste es theoretisch auch funktionieren.

Oder ihr bestempelt euren Lampenschirm. Das solltet ihr natürlich erst an einer unauffälligen Stelle probieren, falls es doch nicht klappt. Nun seid ihr dran: Schnappt eure Lampenschirme und verpasst ihnen ein neues Styling. Ich freu mich über ganz viele Fotos von euren Kreationen.

Que el batidor vaya contigo (spanisch),

Euer Backbube

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Gewürzkuchen… ein Rezept von der weltbesten Mama

Auf der BLOGST in Hamburg wurde ich von vielen gefragt, warum ich als Mann angefangen habe zu backen? Nun, meine Mutter ist schuld! Meine Mutter hat früher sehr viel gebacken, Geburtstagskuchen, Weihnachtsplätzchen oder Deftiges zu Partys. Und auch heute backt sie noch viel. Und ich nun auch. Ich wurde sozusagen von ihr angesteckt. Ihre süßen Leckereien haben es mir immer ganz besonders angetan. Ich erinnere mich an die Schneewittchentorte, ihren traumhaften Donauwellenkuchen, die butterzarten Vanillekipferl zu Weihnachten oder meinen Favoriten – ihren Gewürzkuchen mit Zuckerguss.

Gewürzkuchen alla Mama - Leckerer Gewürzkuchen mit Zuckerguss

Und wenn der auf dem Tisch stand musste man mich zurückhalten, denn sonst wäre für die meisten Gäste nichts davon übrig geblieben. Ja, ich back nicht nur sehr gern, sondern ess auch sehr gern Kuchen. Neben dem Gewürzkuchen sollte man jegliche Art von Erdbeer- oder Zitronenkuchen, Donauwelle & Mandarinen-Schmand-Kuchen vor mir in Sicherheit bringen. Oder zur Absicherung lieber zwei davon auf den Tisch stellen. Oder den Kuchen mit so viel Rand wie möglich ausstatten (denn ich HASSE den Rand von Kuchen, besonders von Käsekuchen). Zum Glück hat es die Natur gut mit mir gemeint und all die Törtchen, Cupcakes, Kuchen und Muffins setzen nicht an. Und wenn doch mal die Kalorien nachts heimlich meine Kleidung enger nähen, hops ich ein paar Mal über die Bühne und weg sind die Pfündchen.

Gewüzkuchen alla Mama - leckerer Gewürzkuchen mit Zuckerguss nach einem Rezept meiner Mutter

Gewürzkuchen alla Mama (nach einem Rezept der weltbesten Mama)

Zutaten:

  • 125 g weiche Margarine
  • 300 g Zucker
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 300 g Mehl
  • 125 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 2 EL Kakao
  • 250 ml Milch
  • 1 Pck. Backpulver

Zubereitung:

Schritt 1: Backofen auf 180 Grad vorheizen. Schokolade fein hacken (nicht zu fein, man soll die Stückchen noch im Teig sehen. Ihr könnt auch einfach Schokoraspeln aus dem Supermarkt verwenden). Mehl mit Backpulver mischen. Eiweiß steif schlagen. Alles beiseite stellen.

Schritt 2: Margarine, Zucker und Eigelbe verrühren bis eine gebundene Masse entsteht. Zimt, Nelken, Kakao und Schokolade unterrühren.

Schritt 3: Mehl-Backpulver-Gemisch abwechselnd mit der Milch unterrühren. (mit einem Holzlöffel, denn zu schnelles Schlagen mit dem Handrührgerät kann dazu führen, dass der Kuchen nicht richtig aufgeht beim Backen, da das Backpulver seine Wirkung verliert). Nicht wundern, der Teig könnte etwas flüssiger sein.

Schritt 4: Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und in eine gefettete, gemehlte Form geben. (Bei Springformen den Teig am Rand etwas hochschieben, denn der Kuchen geht in der Mitte hoch und so verhindert ihr, dass er zu sehr nach oben ragt. Oder ihr nehmt die Form die ich verwendet habe, da wird der Kuchen nach dem Backen umgedreht, da könnt ihr notfalls die Wölbung nach oben etwas abschneiden.) Dann ca. 1 Stunde backen und nach dem Backen vollständig in der Form auskühlen lassen.

Schritt 5: Zuckerguss aus Puderzucker und einigen Esslöffeln Wasser herstellen (je nachdem wie flüssig ihr euren Zuckerguss haben möchtet, ich mach das nie genau nach Rezept sondern rühr alles zusammen bis es schön geschmeidig ist) und über den Kuchen gießen und genießen.

Gewürzkuchen alla Mama - Ein paar Zuckergussklekse sind noch übrigDer Kuchen ist einfach traumhaft schön schokoladig-saftig. Wenn ihr ihn unter eine Glasglocke auf eine Tortenplatte stellt, solange der Zuckerguss noch nicht ganz fest ist, wird er von Tag zu Tag noch saftiger ;o) Ich habe vor kurzem auf Jeanny’s Blog Zucker, Zimt und Liebe ein Rezept für Amerikaner mit Chai-Glasur gesehen und ich denke, das auch diese Glasur hervorragend zum Kuchen passt. Den Kuchen habe ich schon am Montag gebacken und hab ihn fast komplett allein gegessen. Da haben die Kalorien wieder was zu tun, wir wollen ja nicht, dass sie arbeitslos werden *gg*.

Gewürzkuchen alla Mama mit Schokostückchen, Zimt & Nelken

Probiert ihn aus, bevor ich ihn euch ganz wegegessen habe. Hoffe, er schmeckt euch. Und zum Schluss nochmal eine kleine Erinnerung an die Tchibo Blogparade “KEKSE!”. Ihr könnt für meine “Geflügelten Zimt-Ziegen” abstimmen, was schon viele von euch getan haben und wofür ich mich ganz herzliche bedanken möchte. Ihr habt noch bis zum 27.November Zeit.

Möge der Schneebesen mit euch sein (deutsch),

Euer Backbube

Backbube goes DIY: Stempelbox

Ja, richtig gelesen. Auch ich mutiere in letzter Zeit zum DIY-Fan. Gestern war ich mal wieder bei IKEA, zur Entspannung von der strapazierenden Zugfahrt von Hamburg nach Ulm. Als ich mich so durch das Sortiment shoppte, kamen mir auf einmal hunderte (naja gut, eigentlich nur 3) DIY-Ideen in den Kopf, die ich euch nun nach und nach vorstellen möchte. Da dies mein erster DIY-Beitrag ist, hoffe ich, dass meine Erklärungen verständlich sind, wenn nicht, dann schimpft mich. Wie die meisten Blogger bin auch ich ein Riesen Fan von Stempeln. Doch sie purzeln immer irgendwo herum, ich find sie nicht, oder sie werden von Mainzelmännchen entführt. Und als ich gestern an der Bad-Aufbewahrungsbox DRAGAN von IKEA vorbei kam, kam mir die zündende Idee.

DIY-Stempelbox

Backbube-DIY: Stempelbox: Das MaterialDas braucht ihr dazu:

  • DRAGAN Badezimmer-Set, 2-tlg. (es gibt eine kleine und eine große Dose, die Maße in Klammern sind immer die für die große Version)
  • 1 Stück schwarzen Fotokarton
  • 1 Stück weißen Fotokarton
  • 1 Overhead-Projektor-Folie
  • Lineal
  • Bleistift
  • Folienstift (wasserlöslich)
  • Schere
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Weißes & schwarzes Stempelkissen
  • Stempel

Schritt 1 & 2: Zeichnet mit Bleistift und Lineal auf ein Stück weißen Karton ein Rechteck mit den Maßen 8,5 cm x 13,5 cm (bzw. 10,2 cm x 15,2cm) Macht das gleiche mit dem wasserlöslichen Folienstift und der Folie. Schneidet anschließend beide Rechtecke aus.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 1 & 2

Schritt 3: Stempelt nun auf den weißen Karton alle Stempel, die in der Box aufbewahrt werden sollen. Das könnt ihr kreuz und quer machen oder schön geordnet. Natürlich könnt ihr statt schwarzer Tinte auch eine andere Farbe benutzen.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 3

Schritt 4: Wenn die Tinte getrocknet ist, legt ihr das Stück Karton in die Box und obendrauf die Folie. Die Folie ist aus zwei Gründen da:

  1. schützt sie den weißen Karton vor Tintenresten, die eventuell noch an den Stempeln haften, wenn ihr sie in die Box tut
  2. könnt ihr so alle neuen Stempel, die dazukommen mit auf den weißen Karton stempeln. Würdet ihr den Karton mit Klebefolie bekleben, müsstet ihr jedes Mal extra wieder ein neues Stück ausschneiden.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 4

Schritt 5: Kommen wir nun zum Deckel. Ihr verfahrt genau gleich wie beim Boden, allerdings nun farbvertauscht, d.h. ihr nehmt schwarzen Karton und weiße Stempelfarbe. Ihr zeichnet wieder ein Rechteck mit den Maßen 8,5 cm x 13,5 cm (bzw. 10,2 cm x 15,2cm), schneidet es aus & bestempelt es mit allen Stempeln, die in die Box kommen.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 5

Schritt 6: Klebt den bestempelten Karton auf die Oberseite des Deckels. Das könnt ihr entweder mit doppelseitigem Klebeband oder mit Masking Tape machen.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 6

Schritt 7 & 8: Stellt nun alle Stempel in die Box & legt den Deckel obendrauf und ab nun wisst ihr immer, welcher Stempel in welcher Box ist.

Backbube-DIY: Stempelbox: Schritt 7 & 8

Natürlich sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Box außen komplett mit Maskingtape verzieren, bemalen oder bekleben. Ihr könnt die Farben der Kartons und der Stempelkissen ändern. Wie es euch gefällt.

Backbube-DIY: Stempelbox: Fertig

Ich hoffe euch hat mein erster, offizieller DIY-Beitrag gefallen. Ich denke, meine Erklärungen sind halbwegs verständlich, oder? Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, her damit. Feel free to say your Kritik. *hihi*. Tschuldigung, dass die Bilder etwas dunkler geworden sind, aber hier ist es schon den ganzen Tag trüb und regnerisch. Ich brauch endlich ne Lichtbox. Muss ich wohl mal meinen Dad ganz lieb fragen. Der hat nämlich eine.

Woher habe ich das Material?

  • DRAGAN Badezimmer-Set, 2-tlg.: IKEA
  • “Backbube-”, “www.backbube.wordpress.com-” & Logostempel: Casa di Falcone
  • “♥ von Herzen”, “Hausgemacht von mir für dich”, “Wimpelkette”, “Liebe”, Mini-Stempel “Herz” & “Blatt”, weißes Stempelkissen: bastisRIKE
  • “Nur für dich”-Stempel: weiß ich grad nicht mehr
  • Masking Tape, Pappe, Folie: Künstlerbedarf

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Category: Do It Yourself | Tags: ,

BLOGST – Brilliant Lustig Originell Genial Super Toll

Was für ein Wochenende. Ich habe einen weiten Weg auf mich genommen um zur BLOGST Konferenz nach Hamburg zu reisen (und hab meine Kamera vergessen, darum mal wieder Bilder von Instagram). ABER ich muss sagen: Jede einzelne Minute der Hinfahrt war es wert. Ich hab sie alle getroffen, meine „Idole“! Genauer gesagt die beiden Menschen, die hinter den Blogs stehen, die ich mag, nein liebe, nein ANBETE. Die mich seit meinen Anfängen begleiten und die für mich so etwas wie Vorbilder sind. Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe & Daniela von „Ein klitzeklein(es) Blog“. Beide waren bei ihren Vorträgen tierisch aufgeregt, aber Mädels lasst euch sagen: Ihr wart Zucker(süß). Ihr habt so viel Herz und Leidenschaft in eure Blogs gesteckt und genau das hat man bei euren Vorträgen gespürt, genau das hat euch noch sympatischer gemacht, als ich ohnehin schon dachte, dass ihr seid (war das Deutsch?). Naja, ihr wisst ja was ich meine.

BLOGST-Buchstaben im Werkheim Hamburg

Aber nicht nur die beiden waren da, auch viele weitere Verfasserinnen von Blogs, die ich regelmäßig lese. Zwei davon haben die BLOGST Konferenz ins Leben gerufen und – man muss es so sagen – brilliant organisiert. Clara von tastesheriff und Ricarda von 23qmStil. Die beiden haben sich unglaublich ins Zeug gelegt, und viele tolle ReferentInnen organisiert, die über Themen gesprochen haben, die uns Blogger alle interessieren.

BLOGST Programm vom Sonntag

Am Samstag Morgen stellten sich Thea und Toni vom SisterMag die Frage ob Bloggen belanglos sei (ganz klar mit NEIN zu beantworten) Danach gab uns Anna von Dawanda einen Einblick ins Thema DIY. Dann gabs leckeres Mittagessen, gefolgt vom Workshop “Bloggen als Business” & einem Vortrag von Edelmann PR zum Thema „Blogger Relations“ & schließlich stand Anwalt Christian Solmecke von WBS vor uns, der uns mit allerlei Wissenswertem über die Rechtslage beim Bloggen verblüfte. Der Tag endete mit der AfterWork Party, einer tollen Verlosung und einer kurzen Nacht.

Am Sonntag startete dann Dani vom klitzeklein Blog mit ihrem zauberhaften Vortrag “Vom Blog zum Buch” in dem sie uns auf genau die gleiche Weise, wie sie es in ihrem Blog tut in ihren Bann zog. Danach hinterließ Angelika Schaff (http://ichweisswo.blogspot.de/ & http://reiseblogger-kollektiv.com/) mit einer grandiosen, offenen und direkten Präsentation einen bleibenden Eindruck bei mir und ich denke auch bei allen anderen. Und dann kam Stefan Bechstein und sprach das wichtige Thema “Suchmaschinenoptimierung” an. Ganz besonders toll fand ich, dass er dabei immer wieder meinen Blognamen erwähnte, da ich mir mit “Backbube” glaube ich ein ziemlich gutes Keyword verschafft habe. Dann gabs wieder ne Mittagspause, gefolgt von Jos Meijerhof’s Vortrag über Google Analytics. Dass die Organistoren von BLOGST sogar Google für sich gewinnen konnten ist meisterhaft. Lediglich mit dem letzten Beitrag vom Couch Magazin konnte ICH als Mann nicht ganz so viel anfangen, da für mich die Zeitschrift eher uninteressant ist, da es sich doch eher um ein typisches Frauenmagazin handelt.

Coole Location, Werkheim in Hamburg

Ricarda & Clara haben aber nicht nur die Referenten organisiert sondern auch für das ganze Drumrum gesorgt. Sponsoren wurden an Land gezogen, die uns mit einem unglaublich umfangreichen Goodiebag überrascht haben, wir wurden kulinarisch verwöhnt, das Hotel wurde organisiert und und und. Den beiden muss man auf jeden Fall ein großes Lob aussprechen, ach was, nicht nur eins sondern mehrere: Dafür, dass sie uns Bloggern mit BLOGST eine Plattform geschaffen haben, auf der wir uns austauschen & vernetzen können, dafür, dass alles bis ins kleinste Detail bestens organisiert war, dafür dass sie den Mut hatten, das alles auf die Beine zu stellen. Und dafür, dass sie bereits jetzt schon wieder an die nächste BLOGST Konferenz denken. Ich drück den beiden auf jeden Fall ganz fest die Daumen, dass BLOGST in Zukunft ein fester Bestandteil im Leben eines jeden Bloggers wird und dass sie nie den Mut und die Kraft verlieren, das alles auf die Beine zu stellen. Ich werde auf jeden Fall keine Kosten und Mühen scheuen, so oft wie möglich daran teilzunehmen, egal ob ich 10, 100 oder 1000 km dafür fahren oder fliegen muss.

Heißes Plätzchen oder auch Backbube

Durch all die tollen Vorträge wurden viele Fragen beantwortet, aber auch viele neue kamen auf. WAS will ich mit meinem Blog erreichen? WEN möchte ich erreichen? Was ist der rote Faden in meinem Blog? Viele Fragen, die ich mir zwar schon mal gestellt habe, die mich aber trotzdem während den Vorträgen und auch noch nachts im Hotelzimmer und auch auf der 7-stündigen Zugfahrt von Hamburg nach Ulm beschäftigt haben. Ich habe lange über diese Fragen nachgedacht und es arbeitet noch immer in meinem Kopf. Ich bin voll mit Ideen, die herausschießen wollen. Ich denke, dass das nicht nur mir so ging und ich bin mir sicher, dass sich auf vielen Blogs nach dieser informativen Konferenz einiges ändern wird. Sichtbar oder auch hinter den Kulissen.

BLOGST Buttons 6 Stück

Doch nicht nur neue Fragen haben sich aufgetan, sondern auch neue Kontakte. Ich habe einige tolle Blogs und die Menschen dahinter kennengelernt, mit denen ich sehr gern einmal zusammen arbeiten möchte. Die nähmarie, diekommode24 oder Aux délices d’Aurélie. Ich denke, das Vernetzen untereinander ist eine große Chance für alle Blogger und auch die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen kann in Zukunft viel Positives hervorbringen. Die Essenz der Konferenz war sicherlich, dass man sich nicht unter Wert verkaufen sollte, wenn man darauf hin zielt, irgendwann mit dem Blog vielleicht auch mal Geld zu verdienen. Und dass man sich nicht dafür rechtfertigen muss, wenn aus dem Bloggen ein Job wird. All die tollen BloggerInnen da draußen leisten unglaublich viel, jeder steckt wahnsinnig viel Zeit, Liebe und auch Geld in seine Blogs und warum sollte man das nicht zurückbekommen – auch in finanzieller Form. Blogs sind schon lang kein belangloses Medium mehr. Warum darf man nicht mit etwas Geld verdienen, das einem Spaß macht? Ist das ein typisch deutsches Problem? All ihr Blogger & Bloggerinnen da draußen: Zieht euer Ding durch, folgt eurem Herzen, steckt all eure Leidenschaft und Liebe in euren Blog!! Und kommt zu BLOGST, ihr werdet es nicht bereuen.Ricarda & Clara - Organisatorinnen von BLOGSTZum Schluss möchte ich mich NOCHMALS bei Ricarda & Clara bedanken. Das Wochenende war unvergesslich und einfach unglaublich schön, gerade für mich als Blog-Neuling. Ich freu mich auf die nächste Ausgabe. Ach ja und fast vergessen. Danke auch an die Sponsoren: Medienpartner Couch Mag, Hauptsponsor Dawanda, Bemz, Bertine, Brita, Carmex, Edelman PR, Fashion for Home, Massivkonzept, Tchibo, zalando, die Präsent-Sponsoren und die Goodiebag-Sponsoren. Ach, und ich hab noch irgendwo nen kleinen Insider eingebaut. Wer findet ihn?

May the whisk be with you,

Euer Backbube

Category: Besonderes | Tags: ,