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Marmorkuchen nach Opas Rezept

Was für ein glücklicher Tag. Zum ersten Mal seit Langem hatte ich wieder ein ausgiebiges, anstrengendes und aufregendes Tanztraining. Da flossen wieder Milliarden kleiner Glückshormönchen durch meinen Körper und als mich dann auch noch die Sonne so freudestrahlend erwartet hat, hat nur noch eins gefehlt um das Glück zu besiegeln: Mein Lieblingskuchen! Oder zumindest einer meiner Top 3-Lieblingskuchen: Nichts Ausgefallenes, nichts Aufwändiges sondern einfach ein klassischer Marmorkuchen mit der gewissen Geheimzutat, die ihn so unglaublich saftig macht. Vielen Dank an Opi für den Tipp.

Marmorkuchen (nach Opas Rezept)

Zutaten:

  • 300 g Butter
  • 275 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Rum (braun)
  • Salz
  • 5 Eier
  • 370 g Mehl
  • 4 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 20 g Kakaopulver
  • 20 g Zucker
  • 2-3 EL Milch
  • und die Geheimzutat, die später verraten wird.

Zubereitung:

Schritt 1: Butter schaumig rühren, Zucker, Vanillezucker, Salz und Rum zugeben.Dann die 5 Eier jeweils einzeln ca 1 min. unterrühren.

Schritt 2: Mehl & Backpulver mischen & sieben und abwechselnd mit der Milch unterrühren. (WICHTIG: nicht zu viel Milch nehmen, nur so viel, dass der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.) Zwei Drittel des Teiges in eine gefettete Gugelhupf-Form geben.

Schritt 3: Kakao sieben, mit Zucker und Milch unter den restlichen Teig rühren. Auch der sollte schwer vom Löffel fallen. Und nun kommt sie, die Geheimzutat, die ab jetzt keine mehr sein wird: 1 EL Preiselbeeren. Ja, richtig gelesen: Preiselbeeren. Die richtig schön mit unterrühren und der Marmorkuchen wird auch nach Tagen der saftigste sein, den ihr je gegessen habt.

Schritt 4: Dann den Kuchen ca 60 min. bei 170 Grad Umluft backen. Wer die Zeiten für andere Öfen wissen möchte, der darf gern nen Kommentar drunter schreiben.

Und nun ist er auch schon lang aus dem Ofen draußen, die Raumtemperatur ist von 30 auf 40 Grad gestiegen, mein Muskelkater ist mittlerweile unerträglich und der Kuchen wurde mit Puderzucker bestäubt und mit einem kleinen Gläschen Preiselbeeren serviert. Herrlich!! Jetzt fehlt wirklich nur noch eine Zutat, die den Tag perfekt machen würde, und das sind meine Freunde. Was für ein Glück, dass ich sie nachher treffe.

Ich wünsche euch einen wundervollen Abend beim Grillen, Fußballschauen, Spazierengehn, Baden, Cocktailstrinken oder was auch immer der Abend für euch bereit hält. (Nachtrag am 03.04.2013: Die glutenfreie Variante des Kuchens findet ihr hier.)

May the whisk be with you,

Euer Backbube

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3 Comments

  • Reply
    Sabine
    25. September 2016 at 00:11

    Danke für das tolle Rezept… Ich liebe „trockene Kuchen“, meine Familie eher nicht. Aber mit diesem Rezept habe ich sie überrascht und die Preiselbeeren fanden sie den Hit.
    Danke, dass nun öfters ein klassischer Marmorkuchen bei uns auf den Tisch kommt.

    Liebe Grüsse Sabine

  • Reply
    Christina
    14. Februar 2017 at 17:23

    Inzwischen habe ich diesen „weltbesten Marmorkuchen“ bereits unzählige Male gebacken. Heute ist es soweit – ich muss endlich einmal DANKE sagen, für dieses herrliche Rezept!!! Du hast einen tollen Opi ;-)

    • Reply
      backbube
      15. Februar 2017 at 00:22

      Hallo Christina,
      oh ich freu mich gerade richtig, dass dir der Kuchen so schmeckt. Ich geb das Kompliment direkt an meinen Opi weiter.
      Möge der Schneebesen mit dir sein,
      Markus

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